Mitteilungen
Vorwort zum Quartalsheft 2018-1
Liebe Mitglieder des Bergclubs Bern Wir können auf ein positives Tourenjahr 2017 zurückblicken. Dank günstigem Wetter konnte die grosse Mehrheit der zahlreich angebotenen Wander-, Berg- und Schneeschuhtouren bei idealen Bedingungen und guter Teilnahme durchgeführt werden. Und besonders erfreulich ist, dass die Tourensaison wiederum unfallfrei verlaufen ist. Das ist nicht selbstverständlich. Wesentlich dazu beigetragen haben unsere umsichtigen und kompetenten Tourenleiter/Innen. Auf Ende der Tourensaison sind Paula Felder, Urs Rieder und Franz Nigg als Tourenleiter/in zurückgetreten. Ich danke ihnen, sicher auch in eurem Namen, für ihren langjährigen und erfolgreichen Einsatz für unseren Verein. Dem Quartalsheft beigelegt ist das Tourenprogramm für das nächste Jahr. Es ist vielfältig und reichhaltig, mit Touren in den verschiedenen Regionen der Schweiz, im nahen Ausland sowie mit zahlreichen Themenwanderungen. Die Wanderwoche findet vom 25. August bis zum 1. September 2018 im Engadin, einem prächtigen Wandergebiet, statt. Ich danke unseren motivierten und qualifizierten Tourenleiter/innen von Herzen für ihren grossen Einsatz bei der Planung und Durchführung der Touren. Liebe Bergclübler, wir haben ein attraktives Programm, beteiligt euch daran und macht in eurem Umfeld Werbung für unseren Verein. Motiviert Freunde und Interessierte, auf eine Tour mitzukommen. Ich wünsche euch besinnliche und frohe Festtage und ein glückliches neues Jahr.

Ruedi Michlig, Tourenchef Bergclub Bern
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Vorwort zum Quartalsheft 2017-4

Liebe Mitglieder des Bergclubs Bern

Das Jahr 2017 ist bereits weit fortgeschritten. Das Wetter war uns sicher gut gesinnt. Viele Wanderungen konnten durchgeführt werden. Viel Schönes in und mit der Natur durftet Ihr erleben, Kameradschaft pflegen und dem Körper Gutes tun für die Erhaltung der Gesundheit. Dazu tragen einige Mitglieder die freiwillige Mitarbeit und Verantwortung. Das ist nicht selbstverständlich. Dafür danke ich allen herzlich. Ein Verein lebt aus dieser Zusammensetzung. Es ist natürlich, dass sich zeitge-bunden auch Veränderungen ergeben. An diesem Punkt ist die gesell-schaftliche Veränderung der Individualisierung in zunehmendem Masse spürbar. Dieser Prozess ist auch im Bergclub festzustellen. Es wird schwieriger, Freiwillige zu finden, die mithelfen, das Bestehende weiter zu tragen.

Der Chlousehöck, den Karin Hobi letztes Jahr zum letzten Mal durchführte, und auch der Fasnachtshöck (Elisabeth Christen Nussbaum) waren enttäuschend schwach besucht. Die Weiterführung in dieser Art ist aufwand- und zeitmässig nicht mehr vertretbar. Der Vorstand sucht nach einer Lösung, damit sich Mitglieder auch ausserhalb der Touren weiter-hin treffen können, um Erlebnisse auszutauschen und die Kamerad-schaft zu pflegen. Hier zeichnet sich personell bereits eine Lösung ab.

Leider stehen ausser der oben erwähnten Veränderung auch andere Veränderungen an. Mit der neuen Web-Seite wird Franziska Lanz nach bald 20 Jahren das Amt der Redaktorin für die Quartalshefte niederle-gen. Dieses führte sie mit grosser Begeisterung, achtete darauf, dass die Ausschreibungen stets gleich, die Gliederung und das Layout einheitlich, übersichtlich und in gleicher Form erschienen. Gerne nehme ich Bewerbungen für die Redaktion entgegen. Eine spannende und lehrreiche Tätigkeit kann hier geboten werden.

Unser Wanderleiter Josef Durrer, der die Wanderungen unter der Woche durchführte, hat angekündigt, dass sich seine Leiterzeit dem Ende zu neigt. Der Rücktritt ist für Ende 2018 vorgesehen. Die familiäre Situa-tion gibt diesbezüglich indessen keine Garantie, dass die ausgeschriebenen Touren durch Josef dann auch wirklich durchgeführt werden können. Es könnte auch sein, dass kurzfristig nicht immer Ersatzleiter zur Verfügung stehen, so dass möglicherweise die eine oder andere Tour letztendlich wird ausfallen müssen.

Die neue Web-Seite ist grösstenteils verwirklicht. Einige Anpassungen müssen noch vorgenommen werden, der Teufel liegt ja bekanntlich im Detail… Dadurch wird sich auch die Schulung etwas verzögern. Wir hoffen, dass die Seite im neuen Jahr aufgeschaltet ist und das Heft dann auch in neuer Form erscheinen wird. Für die Betreuung der Informatik sind wir personell bereits fündig geworden.

Vor allem jüngere Mitglieder möchte ich hiermit anspornen, Freiwilligen-arbeit zu leisten im Dienst der Gemeinschaft und unserer Geschichte, die bereits seit 71 Jahren fortgeschrieben wird. Dabei können auch wertvolle Erfahrungen gesammelt werden.

Nun wünsche ich Euch allen noch eine gute und schöne Wandersaison im 4. Quartal. Ich freue mich, Euch an der kommenden Hauptversammlung vom 18. November 2017 zu begrüssen.

Euer Präsident, Peter Grossenbacher
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Vorwort zum Quartalsheft 2017-3

Liebe Mitglieder des Bergclubs Bern

Mit grossem Interesse lese ich jeweils die Berichte über die durchgeführten Touren und schaue mir die Fotos an. Auch wenn ich nicht dabei war, kann ich mir ein Bild über die Wanderroute und besondere Sehenswürdigkeiten in der Region machen. Die Berichte haben mich oftmals motiviert, die Tour unabhängig vom Bergclub später zu unternehmen. Und ich weiss, dass die Berichte und Fotos auch von den Mitgliedern des Bergclubs geschätzt werden. Ich benutze die Gelegenheit,den Verfassern und Verfasserinnen der Berichte herzlich zu danken und auch allen, die die Fotos zur Verfügung stellen. Und ein spezieller Dank gebührt auch unserer Redaktorin Franziska Lanz, die die Berichte, falls nötig, bearbeitet, im Internet aufschaltet und im Quartalsheft publiziert.

Die Webseite des Bergclubs ist in die Jahre gekommen. Unser Webmaster und Fachmann fürs Internet Thomas Blarer hat uns eindringlich geraten, einen neuen Webauftritt zu kreieren. Er war es, der unsere Webseite in den letzten Jahren betreut und erforderliche Anpassungen vorgenommen hat. Und er ist uns bei Problemen jeweils mit Rat und Tat beigestanden und hat uns wertvolle Tipps gegeben, wie ein neuer Webauftritt realisiert werden kann. Ich danke ihm im Namen des Bergclubs für seine langjährige hilfreiche und kompetente Unterstützung.

Präsident Peter Grossenbacher hat das Projekt „Neue Webseite“ mit Elan an die Hand genommen. Dank seinem Einsatz und seiner Hartnäckigkeit ist es gelungen, das Institut für Informatik der Universität Bern für die Gestaltung der neuen Homepage zu gewinnen. Die Projektgruppe Pse hat unter Leitung von Prof. Thomas Studer in den letzten Monaten die neue Seite aufgebaut. Peter Grossenbacher hat das Projekt eng begleitet und innerhalb des Vorstandes koordiniert. Unter seiner Leitung werden den Tourenleiter/Innen im Verlaufe des Sommers/Herbstes die neue Webseite vorgestellt und die erforderlichen Instruktionen gegeben. Am gleichen Anlass wird Bruno Hug erläutern, wie man Swiss Mobil (elektronische Wanderkarte) anwenden kann. Und den Mitgliedern des Bergclubs wird die neue Homepage an der Generalversammlung vorgestellt.

Die HV findet am Samstag, 18. November 2017, statt. Die Nacht der Religionen ist dieses Jahr bereits am 11. November.

Mit kameradschaftlichen Grüssen

Ruedi Michlig, Tourenchef Bergclub Bern
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Vorwort zum Quartalsheft 2017-2

Liebe Mitglieder des Bergclubs Bern

Der Lawinenkurs konnte am 21./22. Januar 2017 unter der kompeten-ten Leitung von Bergführer und Mitglied Markus Müller bei idealen Be-dingungen auf dem Simplon erfolgreich durchgeführt werden. Dank dem Einsatz und der Motivation von Bettina Heiniger haben langjährige und wieder eingestiegene Leiter und Leiterinnen am Kurs teilgenom-men und einige Touren ausgeschrieben. Es ist für den Bergclub sehr wichtig, dass wieder vermehrt Skitouren angeboten werden. Bei den Wanderungen und Schneeschuhtouren haben wir ja ein reichhaltiges und vielfältiges Angebot.

Die Wanderwoche des Bergclubs findet vom 26. August bis 2. Septem-ber 2017 in den Flumserbergen statt. Nebst den Flumserbergen umfasst das Wandergebiet auch die Region Walensee, das Pizolgebiet, sowie Sargans und Umgebung. Es hat noch einige freie Plätze. Auskünfte bei mir (Tel. 031 931 68 87) oder bei Bruno Hug (Tel. 031 931 10 41).

Es kommt immer wieder vor, dass Touren wegen schlechten Wetters oder ungünstiger Bedingungen abgesagt werden müssen. Für die Tourenleiter /innen ist diese Situation recht schwierig. Es ist für sie nicht immer einfach, den richtigen Entscheid zu treffen. Sie bieten aber, sofern es möglich ist, Verschiebedaten und Ersatztouren an. Auch wenn es absehbar ist, dass die Tour infolge der schlechten Wetterprognose nicht möglich ist, meldet euch trotzdem an. Nur so können euch die Tourenleiter/innen über allfällige Verschiebungen und Ersatztouren informieren.

Ich wünsche euch weiterhin viele interessante und unfallfreie Touren.

Mit kameradschaftlichen Grüssen

Ruedi Michlig, Tourenchef Bergclub Bern
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Vorwort zum Quartalsheft 2017-1

Liebe Mitglieder des Bergclubs Bern

Für einmal kommt das Vorwort von der Chefin Bergclub Jugend.
Es freut mich sehr, dass wir für die kommende Wintersaison ein reichhaltiges JO-Skitourenprogramm anbieten können, dies dank grösstenteils langjährigen oder wieder eingestiegenen Leitern und Leiterinnen, viele inzwischen junge Eltern. Mit im Team ist neu auch Pascal Jutzi, der im Frühling den J&S-Tourenleiterkurs erfolgreich absolviert hat. Ich danke allen JO- (und nicht JO-) Leitenden ganz herzlich für ihr replica watches Engagement. Der Bergclub weiss dieses sehr zu schätzen! Als Dank bietet ihnen der Bergclub am 21./22. Januar 2017 ein Lawinenausbildungswochenende unter der Leitung von Bergführer und Bergclubmitglied Markus Müller an. Ein super Angebot für alle Skitouren-Leiterinnen und -Leiter, ihre Lawinenkenntnisse aufzufrischen! In zweiter Priorität können sich auch die Mitglieder des Bergclub für das Lawinenausbildungswochenende anmelden.
Nun braucht es nur noch die Teilnehmenden. Also, JO-ler/innen und andere Junggebliebene, kommt zahlreich auf die Skitouren! Details und Kontakt für die Anmeldung finden sich wie immer auf der Internetseite.

Ganz vor der Tür steht die Skitourensaison aber noch nicht. Für die kommenden Weihnachtstage wünsche ich allen frohe und besinnliche Stunden und dann einen guten Rutsch in ein gesundes und unfallfreies neues Jahr!

Mit kameradschaftlichen Grüssen

Bettina Heiniger,
Tourenchefin Bergclub Bern Jugend
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Vorwort zum Quartalsheft 2016-4

Liebe Mitglieder des Bergclubs

Wir haben ein vielfältiges und reichhaltiges Tourenprogramm, auf das wir stolz sein können. Und wir sind daran, unser Programm noch zu verbessern, um eure Wünsche zu erfüllen. Bereits heute werden Themenwanderungen angeboten. Ich erwähne im Besonderen U-Boat Thousands of Feet Replica die von Sepp Durrer organisierten Besichtigungen des NEAT Tunnels, an denen jeweils viele Mitglieder teilgenommen haben und welche sehr geschätzt wurden. Ich benutze die Gelegenheit, Sepp Durer копии часов дешево für die vielen Themenwanderungen und die zahlreichen anderen Wanderungen in den verschiedenen Regionen der Schweiz herzlich zu danken - alle immer perfekt organisiert. Und wir wollen in Zukunft noch vermehrt Themenwanderungen in unser Programm aufnehmen.
Unser Club verfügt über erfahrene, kompetente und gut ausgebildete Tourenleiter/Innen. Unser Mitglied Käthy Beyeler hat sich bereit erklärt, unser Team zu verstärken. Sie hat bereits bei den Naturfreunden Wanderungen geleitet. In der nächsten Saison wird sie nun bei uns Wanderungen organisieren. Ich wünsche ihr eine erfolgreiche Leitertätigkeit.
Die diesjährige Wanderwoche fand mit insgesamt 35 Teilnehmern/Innen bei idealen Verhältnissen in Montana statt. Im nächsten Jahr wollen wir in den Flumserbergen oder im Engadin wandern. Die Ausschreibung für die nächste Wanderwoche erfolgt im nächsten Quartalsheft.

Mit einem herzlichen Berggruss

Ruedi Michlig, Tourenchef Bergclub Bern
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Jahresbericht des Präsidenten 2016

Liebe Mitglieder, liebe Gönnerinnen und Gönner des Bergclub Bern

Mein Dank geht an alle Vorstandsmitglieder Arnold Christina, Guggisberg Esther, Heiniger Bettina, Keel Gallus, Lanz Vacheresse Franziska, Michlig Ruedi für die geleistete Arbeit zugunsten des Bergclub Bern. Allen Tourenleitern und Tourenleiterinnen sei ebenfalls ein herzliches Dankeschön ausgesprochen! Es ist nicht einfach, ganzjährig schöne, interessante und abwechslungsreiche Touren jeder Schwierigkeitsklasse anzubieten, manchmal sogar mit kulturellem Hintergrund. Vorbereiten, Rekognoszieren und Durchführen von Touren erfordern Zuverlässigkeit, und zuletzt spielt auch noch das Wetter eine wichtige Rolle, ob eine Durchführung überhaupt möglich ist. Ein spezieller Dank geht an unsere Gönner und Gönnerinnen für ihre Treue, sei es mit Spenden oder mit Werbung in unseren Quartalsheften. Ebenso danke ich all jenen, die ei-ne Charge für den Bergclub Bern bekleiden und so zum Gelingen des Bergclub Bern beitragen. Allen Mitgliedern, die aktiv an den Wanderungen teilnehmen, danke ich herzlich. Es ist eine Wertschätzung gegen-über den Tourenleiterinnen und Tourenleitern für ihr Engagement. Viele schöne Wanderungen durften erlebt werden und die Erinnerungen klingen nach. Für unseren Verein ist es wichtig, dass das Erlebte hinausgetragen wird, damit auch andere animiert werden, im Bergclub Bern mitzumachen, um gemeinsame Erlebnisse zu teilen. Der Mitgliederbeitrag darf mit Fr. 4.17 pro Monat gemessen am reichhaltigen Angebot als gering bezeichnet werden….

Das Tourenjahr 2016 hatte es in sich. Ski- und Schneeschuhtouren waren mangels Schnee oder wegen Wetterpech eher nur zufällig möglich. Insgesamt war die erste Hälfte 2016 nicht besonders einladend zum Wandern, das Wetter war unberechenbar und Entscheide somit nicht einfach. Im dritten Quartal mussten die Touren in höheren Lagen sehr genau abgeklärt werden, da die Schneefallgrenze ganz tolle Kapriolen schlug. Die Tourenleiter/innen zeigten sich jedoch von ihrer kreativen Seite. Sie boten Verschiebedaten und Ersatztouren an, was nicht selbstverständlich ist. Trotz all den wettermässigen Herausforderungen ist es gelungen, unfallfrei unterwegs zu sein. Dass die Wanderwoche im Wallis mit gutem Wetter auftrumpfte, wird sicher dankend aufgenommen. Die Verantwortlichen dürfen sich eine Krone aufsetzen, dass sie die richtige Woche am richtigen Ort ausgewählt haben.

Die Weiterbildung „Richtig reagieren, Leben retten“ vom 2. April 2016 vermochte 22 Teilnehmende anzusprechen. Die Themen umfassten BLS (Basic Life Support) / AED (Automatisierter Externer Defibrillator), Herzinfarkt, Hirnschlag, Atemwegsverlegungen, Schlangenbiss, Stürze & Frakturen, Kollaps, Wunden & Verbände und Erste Hilfe-Apotheke. Ein sehr interessanter und lehrreicher Tag. Den Verantwortlichen dieser Weiterbildung ein herzliches Dankeschön.

Wie bereits im Quartalsheft mitgeteilt, hat Oskar Kästli die Tätigkeit als Tourenleiter beendet. Oskar war ein äusserst engagierter „Bergclübler“, leitete er doch während zirka 60 Jahren an die 1000 Ski-, Wander- und Velotouren und -wochen, und dies unfallfrei dank seiner umsichtigen Planung und seines grossen Engagements gepaart mit einem Quentchen Glück. 1976 wurde Oskar Kästli zum Vice-Präsidenten gewählt. Ab 1997 leitete und verantwortete Oskar weiterhin als Vice-Präsident die Geschicke des Bergclub Bern mit voller Hingabe und stellte einen beträchtlichen Teil seiner Freizeit in den Dienst des Bergclub Bern. Oskar schuf auch eine Art „Familiengeist“ im Bergclub. Der gesellschaftliche Wandel knabbert leider stetig an diesem Zusammenhalt. Für seine Tätigkeit danke ich Oskar bestens und meine Hochachtung für diesen Lebensabschnitt sei ihm gewiss! Auch Annemarie leistete ihren Beitrag, musste sie doch auf manche Stunde Freizeit mit Oskar verzichten. Dir, Annemarie, ein grosses Dankeschön!

Am 12. Dezember 2016 wird Karin Hobi den Chlousehöck zum letzten Mal durchführen, was ich sehr bedaure. Die Organisation und Durchführung betreute Karin weit über 20 Jahre. Für diese Treue und die sehr schön gestalteten Abende dankt der Vorstand von ganzem Herzen. Interessenten, die diese Tradition weiterführen möchten, sind herzlich eingeladen, sich bei mir zu melden. Noch besteht die Möglichkeit, von den Erfahrungen von Karin zu profitieren.

2016 haben wir leider wieder einen Rückgang von Mitgliedern zu verzeichnen. Unser Trend ist im Umkehrwert zum Schweizerischen Alpenclub. Dieser Name ist so stark verankert, dass er einer Marke gleichkommt. Wir als Mitglieder sind angehalten, im Bekanntenkreis oder beim Zusammentreffen mit Wanderkollegen in den Alpen den Bergclub Bern zu nennen und Werbung zu machen. Längst nicht alle wollen leistungsbezogen wandern, Genusswandern ist gleichwertig. Deshalb haben wir Visitenkarten im Kreditkartenformat geschaffen, um Personen über unsere Aktivitäten in-formieren zu können und den Bergclub Bern besser bekannt zu machen.

Das Jahr 2016 ist ein Jubiläumsjahr. Als Höhepunkt wurde ein Anlass (Grimselwelt, Kristallgrotte) organisiert, an dem wirklich alle Mitglieder die Möglichkeit haben sollten, teilzunehmen. Damit die Kosten nicht höher als für eine Wanderung mit ½-Preisbillet ins Wallis ausfallen, war eine Mindestbeteiligung von 48 Teilnehmern erforderlich. Leider verzeichnete ich einen Monat nach Meldeschluss lediglich 23 Anmeldungen, so dass die Exkursion leider nicht stattfinden kann, womit einzelne Mitglieder sehr enttäuscht sein dürften. Wo die Gründe wohl liegen?

Im letzten Vereinsjahr hat sich der Lebenskreis der nachfolgend aufgeführten Mitglieder geschlossen.
Hobi Toni geboren 17. August 1931, gestorben 5. Dezember 2015, Mitglied seit 2.6.1959.
Nussbaumer Cécile, geboren 29.4.1924, gestorben im Dezember 2015, Mitglied seit 4.2.1963.
Rickli Albert, geboren 3.6.1925, gestorben 17. Januar 2016, Mitglied seit 01.07.1996.
Der Vorstand entbietet den Angehörigen und ihren Familien sein herzliches Beileid.

Nun ist es an Euch, geschätzte Mitglieder, die Quartalshefte mit den gut dokumentierten und abwechslungsreichen Wanderungen zu studieren, die Termine dick zu markieren, Euch anzumelden und das Erlebnis Wandern und Erleben gemeinsam mit Gleichgesinnten zu geniessen.

Ich wünsche Euch eine gute Zeit und freue mich, Euch an der Hauptversammlung begrüssen zu dürfen. Allen wünsche ich für 2017 gute Gesundheit, viel Glück, Freude, Dankbarkeit, dass wir hier sind und in Frieden Freundschaften pflegen dürfen in einem wunderschönen Land, das uns Heimat bietet!

Euer Präsident
Peter Grossenbacher

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Vorwort zum Quaralsheft 2016-3

Liebe Mitglieder des Bergclubs Bern

Am 2. April 2016 wurde der ganztägige Erste-Hilfe-Kurs unter kompetenter fachlicher Leitung mit grossem Erfolg durchgeführt. Die Tourenleiter/innen werden inskünftig noch besser in der Lage sein, bei möglichen Notfallsituationen Erste-Hilfe-Massnahmen durchzuführen, einzuleiten, situationsgerecht zu alarmieren und zu kommunizieren. Ich danke Niklaus Roth für die umsichtige Organisation des Kurses. Es ist geplant, im nächsten Jahr auch den Mitgliedern zu ermöglichen, sich in Erster-Hilfe weiterzubilden.

Am Wochenende vom 21./22. Januar 2017 werden die Tourenleiter/innen und die Mitglieder des Bergclubs wiederum die Möglichkeit haben, sich im Umgang mit den Schneegefahren und den Hilfsmitteln weiterzubilden. Geleitet wird das Wochenende von Markus Müller, Mitglied unseres Vereins, ein erfahrener Bergführer und Kommunikator.

Liebe Bergclübler, ich wünsche euch noch viele schöne und unfallfreie Touren im zweiten Halbjahr 2016.
Allfällige Wünsche rolex sky-dweller replica watches oder Anregungen bezüglich dem künftigen Tourenprogramm nehme ich gerne entgegen.

Mit einem herzlichen Berggruss

Ruedi Michlig, Tourenchef Bergclub Bern
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Vorwort zum Quartalsheft 2016-2

Leider konnten viele der im Tourenprogramm geplanten Ski- und Schneeschuhtouren infolge der schlechten Schnee- und Wettersituation nicht durchgeführt werden. Ich hoffe, dass sich die Schnee- und Wetterverhältnisse nun bessern und die Touren, wie geplant, bei guten Bedingungen stattfinden können.

Der Bergclub legt grossen Wert auf die Weiterbildung der Tourenleiter/innen. Am 2. April können diese an einem ganztägigen 1. Hilfekurs teilnehmen. Inhalte des Kurses:
- Mögliche Notfallsituation auf Wanderungen und Touren
- Notfallsituationen: Atemnot, Bewusstlosigkeit, Herzprobleme, Brüche, …
- Erfassen von Notfallsituationen und situationsgerechtes Handeln
- Alarmierung
- Kommunikation gegen innen und aussen.

Die Tourenleiter/innen sind dann in der Lage bei Notfällen auf Touren:
- eine Notfallsituation rasch zu erfassen
- situationsgerecht zu handeln
- erste Hilfe-Massnahmen durchzuführen oder einzuleiten
- situationsgerecht zu alarmieren und zu kommunizieren.

Liebe Bergclübler, habt Ihr Wünsche oder Anregungen bezüglich des künftigen Tourenprogramms? Wenn ja, könnt Ihr Eure Vorschläge mir oder den Tourenleiter/innen jederzeit mitteilen.

Mit freundlichen Grüssen

Ruedi Michlig, Tourenchef Bergclub Bern
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Vorwort zum Quartalsheft 2016-1

Liebe Mitglieder des Bergclubs Bern

In der Beilage erhaltet Ihr ein reichhaltiges und vielfältiges Tourenprogramm für das nächste Jahr. Verantwortlich sind die vielen motivierten und qualifizierten Tourenleiter/innen, und ich danke ihnen dafür von Herzen. Es freut mich, dass ich Euch die folgende neuen Tourenleiter/innen vorstellen darf:

Ambühl Hansjürg, Skitouren
Hengartner Theresa, Wanderungen
Hänni Peter, Skitouren
Jutzi Pascal, Skitouren Jugend
Roth Niklaus, Wanderungen
Sacker Brigitte, Skitouren
Stampfli Marx
Sie bieten Gewähr dafür, dass der Bergclub Bern auch in Zukunft attraktive und interessante Touren anbieten kann.

Unser Angebot ist gross für Wanderungen und immer mehr auch für das Schneeschuhlaufen. Demgegenüber war es bei den Skitouren eher rückläufig. Es ist mein Anliegen, die Skitouren wieder zu beleben. Interessierte Skitourer/innen und Snowboarder/innen haben Gelegenheit, an den zahlreich ausgeschriebenen Touren mitzumachen. Zusätzlich unternehmen unsere Leiter/innen auch ausserhalb des Programms Skitouren. Wer Interesse hat, gelegentlich hier mitzugehen, kann sich bei mir per Mail (Rudolf.Michlig@bluewin.ch) melden. Und die Leiter/innen bitte ich, die geplanten Touren mir jeweils zu melden. Ich werde gerne die dafür erforderliche Koordination übernehmen.

Ich wünsche Euch eine unfallfreie Tourensaison sowie besinnliche und frohe Festtage.

Ruedi Michlig, Tourenchef Bergclub Bern
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Vorwort zum Quartalsheft 2015-4

Das Ausbildungswochenende vom 5./6. Juni 2015 auf Rosswald konnte bei idealen Bedingungen erfolgreich durchgeführt werden. Unter der ausgezeichneten Leitung unseres Mitglieds und Bergführers Markus Müller wurden verschiedene Lösungsansätze untereinander ausgetauscht, mit dem Ziel, die Leitertätigkeit zu verbessern. Gut ausgebildete und kompetente Tourenleiter/innen sind das Aushängeschild unseres Vereins. Sie gewährleisten, dass wir weiterhin in einem immer schwierigeren Umfeld ein vielfältiges Tourenprogramm anbieten können, das bei unseren Mitgliedern auf Interesse stösst. Es ist auch eine entscheidende Voraussetzung, um neue Mitglieder zu werben.

In der letzten Augustwoche fand in Flims bei prächtigen Bedingungen die traditionelle Wanderwoche mit 35 Teilnehmern/innen statt. Sie wird auch im nächsten Jahr in der letzten Augustwoche an einem geeigneten Ort im Unterwallis durchgeführt. Näheres erfahren Sie an der Hauptversammlung oder im nächsten Quartalsheft.

Mit freundlichen Grüssen

Ruedi Michlig, Tourenchef Bergclub Bern
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Jahresbericht des Präsidenten 2015

Liebe Mitglieder, liebe Gönnerinnen und Gönner des Bergclub Bern

Ein letztes Mal kann ich als Präsident über das vergangene Vereinsjahr berichten. Seit 2004 habe ich zusammen mit dem Vorstand und dem tollen Leiterteam die Geschicke des Bergclub Bern mitgestaltet. In dieser Zeit konnten wir zahlreiche Ideen und Projekte umsetzen, vom Tourenreglement über die Tourenleiter-Weiterbildung bis hin zur Website, um nur einige zu nennen. Wie ich Euch bereits im Quartalsheft 3 informiert habe, habe ich mich nach 11 spannenden Jahren entschlossen, per Ende Vereinsjahr zurückzutreten.

Die Suche nach einem Nachfolger oder einer Nachfolgerin war nicht so einfach. Schliesslich wurde der Vorstand fündig und freut sich, Euch Peter Grossenbacher als Präsidentschaftskandidaten vorschlagen zu können. Peter ist seit etwas mehr als 10 Jahren aktives und engagiertes Mitglied des Bergclub Bern. Er hat sich bereit erklärt, dieses Amt zu übernehmen. Der Vorstand ist überzeugt, in ihm einen kompetenten zukünftigen Präsidenten gefunden zu haben und empfiehlt der Hauptversammlung seine Wahl.

Ein tolles und erfolgreiches Tourenjahr neigt sich dem Ende zu. Der Bergclub Bern konnte dank dem unermüdlichen Einsatz unserer Tourenleiterinnen und Tourenleiter einmal mehr ein vielseitiges Tourenprogramm anbieten. Aufgrund des wunderbaren Wetters konnten fast alle Touren programmgemäss durchgeführt werden. Es gab auch keine Unfälle, darüber sind wir sehr dankbar. Vielleicht mag es unter anderem auch daran liegen, dass der Bergclub Bern immer wieder in die Aus- und Weiterbildung seines Leiterteams investiert. So fanden in diesem Jahr wie schon im Jahr 2011 zwei Weiterbildungsanlässe für unser Leiterteam unter der Leitung der Bergführer Stefan Näf (Lawinenkurs) und Markus Müller (Bergtouren) statt. Diese Wochenenden sind für das Leiterteam nicht nur aufgrund der Weiterbildung sehr wertvoll, sondern auch, weil es einen intensiven und wichtigen Austausch unter den Tourenleiterinnen und Tourenleitern ermöglicht.

A propos Leiterteam: Mit grossem Engagement hat Ruedi Michlig, unser neuer Tourenchef, im letzten Jahr zahlreiche neue Tourenleiterinnen und Tourenleiter angeworben. So kann das umfangreiche Angebot des Bergclub Bern, insbesondere an Wanderungen und Skitouren, weiterhin aufrechterhalten oder sogar ausgebaut werden.

Nicht ganz so rosig präsentiert sich die Situation beim Bergclub Bern Jugend. Im letzten Jahr fanden mehrere Klettertrainings in der Halle sowie eine dreitägige Hochtour statt. Die eher geringe Tourentätigkeit ist darauf zurückzuführen, dass es zur Zeit an Tourenleitern und auch an Teilnehmenden mangelt. Gilles Leuenberger, der Tourenchef Bergclub Bern Jugend, hatte ja bereits an der Hauptversammlung 2013 informiert, dass er sein Amt bald abgeben werde. Er hat sich nun entschlossen, per Ende Jahr zurückzutreten. Der Vorstand bedauert seinen Rücktritt sehr, kann dies aufgrund der beruflichen und gesundheitlichen Situation jedoch gut nachvollziehen.

Bereits Ende 2013 hatte Gilles Bettina Heiniger als seine Nachfolgerin angefragt. Nach der Rückkehr von ihrer Weltreise hat sich Bettina nun bereit erklärt, das Amt zu übernehmen – aufgrund ihrer offenen beruflichen Situation vorerst bis im Sommer 2016. Bettina ist seit 13 Jahren Mitglied im Bergclub Bern. Seit 2007 ist sie kompetente Tourenleiterin in der JO, seit 2010 auch J&S-Coach. Aus Sicht des Vorstandes ist sie als Tourenchefin Bergclub Bern Jugend prädestiniert. Der Vorstand empfiehlt der Hauptversammlung ihre Wahl.

In diesem Jahr hat sich der Vorstand nebst den laufenden Geschäften intensiver mit dem Thema Notfall beschäftigt. Einerseits hat er ein Notfallformular kreiert, worauf alle relevanten Informationen eingetragen werden können. Das Notfallformular lag einem Quartalsheft bei und kann von der Website des Bergclub Bern unter Links & Dokumente als PDF oder Excel-Version heruntergeladen werden. Andererseits hat der Vorstand mit den Arbeiten an einem Notfallkonzept begonnen, welches die Kommunikation und die Verantwortlichkeiten bei einem Unfall regeln soll. Zur Zeit liegt ein Entwurf vor; die Erarbeitung der definitiven Fassung konnte nicht mehr in diesem Jahr abgeschlossen werden und wird voraussichtlich im nächsten Jahr erfolgen.

Die Finanzlage des Bergclub Bern ist weiterhin sehr gut. Der Vorstand dankt an dieser Stelle herzlich für die zahlreichen freiwilligen Beiträge. Zudem hat Gusti Häfliger in seinem Testament 2013 dem Bergclub ja ein grosszügiges Legat vermacht. Der Vorstand hat beschlossen, dieses Legat mit der grössten Sorgfalt zu behandeln und setzt es für nachhaltige Aktivitäten wie beispielsweise die Weiterbildung ein. Wie üblich wird der Kassier an der Hauptversammlung en détail informieren.

Leider mussten wir im letzten Vereinsjahr von zwei Mitgliedern Abschied nehmen: Am 28. April 2015 ist unser langjähriges Mitglied Robert Kammermann im 83. Lebensjahr verstorben. Robert war fast 60 Jahre lang Mitglied des Bergclub Bern. Im hohen Alter von 91 Jahren ist am 4. August 2015 Toni Geiser gestorben. Toni war bis 2006 langjähriger Leiter und seit fast 30 Jahren Mitglied im Bergclub Bern. Der Vorstand entbietet den Angehörigen und ihren Familien sein herzliches Beileid.

Ich möchte allen danken, die den Bergclub Bern mittragen, als Mitglied des Vorstands und der „weiteren Chargen“ (Internet, Versand, Material, J&S-Coach), als Tourenleiterin und Tourenleiter, als Verantwortliche für die Organisation gesellschaftlicher Anlässe, als Helferin und Helfer an der Hauptversammlung oder als Bergführer bei Weiterbildungsanlässen oder im Hintergrund für ein „Expert Judgement“ bei heiklen bergtechnischen Fragen. Ohne Euer grosses Engagement könnte der Bergclub Bern nicht bestehen.

Und last but not least ein ganz persönlicher Dank an Euch alle, an den Vorstand und an das Leiterteam: Für die gemeinsame Zeit, die berührenden Momente, die tolle Zusammenarbeit und das Vertrauen, das Ihr mir in meiner Zeit als Präsident entgegengebracht habt. Ich freue mich auf die Hauptversammlung und hoffe, viele von Euch zu sehen.

Für das kommende Jahr wünsche ich Euch allen gute Gesundheit, viel Freude in den Bergen und viele schöne und unfallfreie Touren mit dem Bergclub Bern.

Christoph Lanz, Präsident

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Vorwort zum Quartalsheft 2015-3

Das Wanderprogramm des Bergclubs ist vielfältig und abwechslungsreich. In diesem Frühjahr konnten die zahlreich ausgeschriebenen Wanderungen in den verschiedenen Regionen und auch im nahen Ausland praktisch alle mit grosser Beteiligung durchgeführt werden. Mit Interesse lese ich die Tourenberichte oder schaue mir die Fotos in der Galerie an. Ich danke den Autorinnen und Autoren herzlich für die Berichte und die Fotos für die Galerie. Habt Ihr Wünsche oder Anregungen für das nächste Wanderprogramm? Wenn ja, teilt das mir oder den Tourenleitern/-innen mit. Es ist uns ein Anliegen, ein Programm zusammenzustellen, das Euch gefällt. Auch im 3. Quartal ist das Angebot gross und interessant. Ich wünsche Euch erlebnisreiche und unfallfreie Wanderungen.

Mit freundlichen Grüssen
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Ruedi Michlig, Tourenchef Bergclub Bern
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Vorwort zum Quartalsheft 2015-2

Bei idealen Bedingungen konnte das Ausbildungswochenende für Skitourenfahrer/-innen Ende Januar 2015 auf dem Simplon erfolgreich durchgeführt werden. Die von Bergführer Stef Nef kompetent geleitete Ausbildung beinhaltete die Abschätzung des Lawinenrisikos, die Massnahmen zur Risikoreduktion sowie die erste Hilfe bei einem Lawinenniedergang. Für die 8 Teilnehmer/-innen war es ein intensives und lehrreiches Wochenende. Sie sind nun für künftige Touren bestens gerüstet. Und für den Bergclub besonders erfreulich ist, dass drei Teilnehmer/-innen bereit sind, inskünftig Skitouren zu leiten. Die Ausbildung für alle Tourenleiter/ -innen findet am Wochenende vom 6./7. Juni 2015 statt. Es wird von Bergführer Markus Müller geleitet. Die Einladung erfolgt rechtzeitig mit separatem Schreiben. Ich bitte alle Tourenleiter/-innen, dieses wichtige Datum zu reservieren.

Ruedi Michlig, Tourenchef des BCB
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Vorwort zum Quartalsheft 2015-1

Die Tourenleiter/innen haben zusammen mit dem abtretenden Tourenchef für das Jahr 2015 ein reichhaltiges Programm zusammengestellt. Ich danke Roman Leist und allen Tourenleiter/innen für ihren grossen Einsatz bei der Planung und Durchführung der zahlreichen Ski- und Schneeschuhtouren sowie der Berg- und Talwanderungen. Ich lege, wie mein Vorgänger, grossen Wert auf die Weiterbildung der Tourenleiter/innen sowie auch unserer Mitglieder. Am Wochenende vom 31. Januar/1. Februar 2015 haben sie die Möglichkeit, sich im Umgang mit den Schneegefahren und den Hilfsmitteln weiterzubilden. Geleitet wird das Wochenende von Markus Müller, einem erfahrenen und kompetenten Bergführer und zudem Mitglied des Bergclubs.

Ich wünsche mir eine unfallfreie Tourensaison. Euch wünsche ich gute Gesundheit sowie besinnliche und frohe Festtage.

Ruedi Michlig, Tourenchef des BCB
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Vorwort zum Quartalsheft 2014-4

Liebe Mitglieder des Bergclubs Bern

Wie bereits bekannt gegeben, hier mein vorläufig letztes Vorwort als Tourenchef.
Ich möchte den Tourenleitern sowie den Mitgliedern des Bergclubs und vor allem dem Vorstand noch einmal herzlich für das Vertrauen und das gute Zusammenwirken in den letzten Jahren danken.
Die Tourenleiter sind schon wieder fleißig für das neue Jahr am Planen und treffen sich im Oktober zur Finalisierung des Tourenprogramms für das Jahr 2015. Es zeichnen sich schon einige Höhenfeuer am Horizont ab!

Dazu mehr zu gegebener Zeit.

Ich werde dem BCB weiterhin als Tourenleiter erhalten bleiben.

Nun wünsche ich allen Mitgliedern auch im letzten Quartal des Jahres 2014 viel Freude und Erholung in den Bergen und meinem Nachfolger einen guten Start!

Roman

Roman Leist, Tourenchef BCB

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Jahresbericht des Präsidenten 2014

Liebe Mitglieder, liebe Gönnerinnen und Gönner des Bergclub Bern

Ein schönes und erfolgreiches Tourenjahr neigt sich dem Ende zu, in welchem der Bergclub Bern dank dem unermüdlichen Einsatz unserer Tourenleiterinnen und Tourenleiter einmal mehr ein vielseitiges Tourenprogramm anbieten konnte. Trotz des schlechten Sommerwetters konnten viele Touren durchgeführt werden. Die Wanderungen im Sommer sowie die Skitouren im Winter waren jeweils sehr gut besucht. Leider war auch ein Unfall zu verzeichnen; dieser ist glücklicherweise aber relativ glimpflich und ohne Folgeschäden abgelaufen. Als Start in die Skitou-rensaison fand im Januar ein eintägiges LVS-Training sowie das traditionelle Lawinenausbildungswochenende für alle interessierten Mitglieder statt.

Auch beim Bergclub Bern Jugend wurden zahlreiche Touren durchgeführt: viele Kletteranlässe, aber auch einige Hoch- und Skitouren. Alle zwei Wochen erfolgte ein regelmässiges Klettertraining in der Halle, sobald es wärmer wurde, dann verschiedene Outdoor-Kletter- und Hochtouren. Der Aufbau der Jugendorganisation mit einem entsprechenden Tourenangebot schreitet dank dem grossen Engagement von Gilles Leuenber-ger weiterhin gut voran. Eine grosse Herausforderung beim Erstellen des Programms ist jeweils die knappe Anzahl an Tourenleitern und Tou-renleiterinnen. Wie an der letzten Hauptversammlung angekündigt, wird Gilles Leuenberger sein Amt abgeben, sobald seine designierte Nachfolgerin Bettina Heiniger von ihrer Weltreise zurück ist – dieser Termin steht aber noch nicht fest.

Mit Bedauern hat der Vorstand vom Rücktritt von Roman Leist per Ende Clubjahr Kenntnis genommen. Roman war während 6 Jahren als Tou-renchef Mitglied des Vorstands. Das Amt des Tourenchefs hat er mit viel persönlichem Engagement ausgeübt – zuerst als Co-Chef zusammen mit Tom Friedli, nach dessen Rücktritt alleine. Roman wird dem Bergclub Bern glücklicherweise als Tourenleiter weiterhin „erhalten“ bleiben Ich danke Roman an dieser Stelle ganz herzlich für die tolle Zusammenarbeit und für sein grosses Engagement im Vorstand des Bergclub Bern!

Nach dem Rücktritt von Roman Leist galt es, einen neuen Tourenchef zu finden. Da die jüngeren Tourenleiter und TourenleiterInnen vorwiegend beim BCB Jugend eingesetzt werden sollen, hat der Vorstand im eher höheren Alterssegment nach Kandidaten und Kandidatinnen gesucht – und wurde schliesslich mit Ruedi Michlig fündig! Ruedi Michlig ist seit knapp 20 Jahren Mitglied im Bergclub Bern, ein versierter Tourenleiter und hat sich bereit erklärt, das Amt zu übernehmen. Der Vorstand ist überzeugt, in ihm einen kompetenten zukünftigen Tourenchef gefunden zu haben und empfiehlt der Hauptversammlung seine Wahl.

Die Finanzlage des Bergclub Bern kann nach der vor zwei Jahren vorgenommenen Erhöhung der Mitgliederbeiträge als gut bezeichnet wer-den. Dies auch dank den zahlreichen freiwilligen Beiträgen, für welche der Vorstand an dieser Stelle herzlich dankt. Wie üblich wird der Kassier an der Hauptversammlung en détail informieren.

Leider hatten wir im vergangenen Jahr zwei Todesfälle zu beklagen: Im hohen Alter von 91 Jahren ist am 31. Oktober 2013 Clemens Bäriswyl gestorben. Clemens war fast 50 Jahre lang Mitglied im Bergclub Bern. Ebenfalls im Alter von 91 Jahren ist Gusti Häfliger am 15. März 2014 knapp 6 Monate nach dem Tod seiner Gattin Monique verstorben. Gusti hat während vieler Jahre zusammen mit Monique die Wanderwochen des Bergclub Bern geleitet. Er nahm noch an der Hauptversammlung 2013 teil und konnte da seine 50-jährige Mitgliedschaft mit uns feiern. Der Vorstand entbietet den Angehörigen und ihren Familien sein herzliches Beileid.

Zum Schluss möchte ich allen danken, die den Bergclub Bern mittragen, als Mitglied des Vorstands und der „weiteren Chargen“ (Internet, Ver-sand, Material, J&S-Coach), als Tourenleiterin und Tourenleiter, als Ver-antwortliche für die Organisation gesellschaftlicher Anlässe, als Helferin und Helfer an der Hauptversammlung oder als Bergführer im Hintergrund für ein „Expert Judgment“ bei heiklen bergtechnischen Fragen! Ohne Euer grosses Engagement könnte der Bergclub Bern nicht bestehen.

Für das kommende Jahr wünsche ich Euch allen gute Gesundheit, viel Freude in den Bergen und viele schöne und unfallfreie Touren mit dem Bergclub Bern.

Christoph Lanz, Präsident

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Vorwort zum Quartalsheft 2014-3

Liebe Mitglieder des Bergclubs Bern

Momentan liegen keine wichtigen Meldungen aus dem Vorstand vor.
Als „Schmankerl“ aus der Presse:
In einer öffentlichen Abstimmung zur „Königin der Alpen“ wurde die Lauteraarhütte gewählt. Die im Grimselgebiet gelegen SAC-Hütte wurde per Online-Voting im Mai 2014 aus 23 SAC-Hütten auserkoren.
Die Lauteraarhütte liegt auf 2392 Meter über Meer auf einem Felssporn hoch über dem Unteraargletscher im Grimselgebiet. Sie ist mit einer ungefähr 5-stündigen Bergwanderung vom Grimsel-Hospiz entlang dem Nordufer des Grimselsees erreichbar.
Die Route zur Lauteraarhütte wird noch in diesem Sommer mit dem Street View Trekker, einem Rucksack mit integrierten 360 Grad Panorama-Kamera, aufgenommen, so dass sie anschliessend von Google Maps-Nutzern auf der ganzen Welt erkundet werden kann. Google Schweiz, der Schweizer Alpen-Club SAC und Schweiz Tourismus haben gemeinsam zur Abstimmung über die beliebteste SAC-Hütte des Landes aufgerufen.

Mit Street View (Google Maps) in die Schweizer Alpen
Der Trekker ist ein speziell angefertigter, tragbarer Rucksack mit Kamerasystem. Mit ihm können Bilder von Wegen und Pfaden gemacht werden, welche nur zu Fuss begehbar sind. Aus dem Bildmaterial lassen sich im Anschluss 360 Grad Ansichten erstellen, wie man sie bereits heute von Street View Bildern von den Galapagosinseln, Venedig oder dem Grand Canyon kennt. Das Projekt von Google Schweiz, dem Schweizer Alpen-Club SAC und Schweiz Tourismus hat zum Ziel, dass Nutzer bald auch die Schweizer Bergwelt und Zugänge zu SAC-Hütten auf Street View entdecken und ihre Wanderungen bereits von zu Hause aus planen können.
Über den Sinn oder Unsinn, Risiken und Chancen eines solchen Projektes wird es sicher noch anregende Diskussionen geben.

Nun wünsche ich allen weiterhin schöne (hoffentlich auch reale)Touren.

Herzliche Grüsse
Roman

Roman Leist, Tourenchef BCB

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Vorwort zum Quartalsheft 2014-2

Liebe Mitglieder des Bergclubs Bern

Zuerst in eigener Sache:
Seit 2008 bin ich Tourenchef des Bergclubs. Nun ist es Zeit für etwas Neues. Auf Ende Tourenjahr 2014 werde ich diese schöne Tätigkeit niederlegen. Gerne übergebe ich dieses spannende Amt mit noch viel Freude und Schwung und werde auch weiterhin dem Bergclub nahe stehen.
Ich möchte den Tourenleitern sowie den Mitgliedern des Bergclubs und vor allem dem Vorstand schon jetzt an dieser Stelle ganz herzlich für das Vertrauen und das gute Zusammenwirken in den letzten Jahren danken und freue mich auf die verbleibende Tourensaison!

Hinweise:
Eine technisch interessante Sache ist sicherlich die Applikation von UEPAA, welche die Kommunikation von Mobiltelefonen auch ohne Mobilfunknetz ermöglicht, einfach von Telefon zu Telefon (das Signal wird von Telefon zu Telefon weitergegeben, so wie die Murmeltiere untereinander kommuni¬zieren). Es handelt sich um eine Entwicklung aus der Schweiz. Weitere Informationen finden sich auf http://www.uepaa.ch/#!/app

Fantastische Bilder und anregende Gedanken im Zusammenhang mit Skifahren und Snowboarden finden sich auf http://www.ridegreener.com mit dem tollen Film http://www.stepsfilm.com

Nun wünsche ich allen weiterhin schöne Touren.

Herzliche Grüsse
Roman

Roman Leist, Tourenchef BCB

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Vorwort zum Quartalsheft 2014-1

Liebe Mitglieder des Bergclubs Bern

Bald beginnt wieder die Ski- und Schneeschuhtouren-Saison. Höchste Zeit also, die eigenen Fähigkeiten im Umgang mit den Schneegefahren und Hilfsmitteln dagegen zu schulen. Das Ausbildungswochenende mit Berg-führer Christian Tschudi findet am Wochenende vom 18.-19. Januar 2014 statt. Christian Tschudi hat BCB-Wurzeln und steht dem Verein mit Rat und Tat nahe. Der Tourenchef empfiehlt die Teilnahme am Ausbildungswochenende!

Zum Tourenreglement: der Abschnitt zur Spesenentschädigung wurde zeitgemäss angepasst. Das bietet eine gute Gelegenheit, das Tourenreglement wieder einmal zu lesen. Es liegt online auf www.bergclub.ch.

Einen Ausschnitt aus einer email, die ich erhalten habe, möchte ich den Bergclubmitgliedern nicht vorenthalten:
" ...Ich mache mir schon ein wenig Gedanken wie es mittelfristig weitergeht mit dem Bergclub. Wo sind die jüngeren (Anmerkung Tourenchef: jünger als 65 Jahre), qualifizierten Bergclubleute? Auch denke ich, dass der eine oder andere ältere Tourenleiter in nächster Zeit seine Aufgabe auch abgeben will/muss. Sollten nicht einmal im Heftli die Mitglieder darauf angesprochen werden, dass ein reichhaltiges Programm nur zu Stande kommt, wenn viele verschiedene Mitglieder dazu beitragen? Auch wären bei mehr Beteiligung die Aufgaben (Verantwortung/Arbeit) besser verteilt! Mir fällt immer wieder auf, dass es von neuern Mitgliedern/ Interessenten einfach als toll angesehen wird, dass jemand eine Tour organisiert und man unbesorgt mitgehen kann!!!! Gerne kommt man mit, aber ein Engagement wird nicht angestrebt oder sogar ausgeschlagen."
Dieses Votum soll als Diskussionsgrundlage dienen. Wer mitmachen will, melde sich bei mir.

Der Speck muss weg: Das Jahresprogramm wird nicht mehr im Kleinformat abgegeben, es liegt jeweils dem 1. Quartalsheft des Jahres im Format A5 bei.

Nun wünsche ich allen einen guten Start in die Wintersaison!

Herzliche Grüsse
Roman

Roman Leist, Tourenchef BCB

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Vorwort zum Quartalsheft 2013-4

Liebe Mitglieder des Bergclubs Bern

Dies wird mein letztes Vorwort als Tourenchef und Vorstandsmitglied des Bergclubs sein. Die Verpflichtungen an der Hochschule sowie die Familienarbeit lasten mich zur Zeit aus und führen dazu, dass ich meine Vorstandstätigkeit für den Bergclub Bern nach 15 Jahren niederlege. Alles auf einmal geht leider nicht. Roman wird daher das Amt des Tourenchefs in Zukunft alleine übernehmen.
Ich möchte den Mitgliedern des Bergclubs und vor allem dem Vorstand an dieser Stelle ganz herzlich für die Zeit danken, in der ich den Bergclub als JO-Vertreter, als KiBe-Chef, JO-Leiter, „Logo-Designer“ oder Tourenchef mitgestalten durfte! Es war eine sehr spannende Zeit, in die beispielsweise auch der Namenswechsel von Katourg zu Bergclub fiel. Als Mitglied werde ich dem Bergclub natürlich erhalten bleiben und hoffe, schon bald mit der kleinen Tochter auf Touren mitkommen zu können....

Es ist mir wichtig, hier abschliessend noch zwei sicherheitsrelevante Hinweise weiterzugeben:
Der erste Hinweis ist eine Aktualisierung zu Romans Vorwort im Heft 3/2013. Die Präventionskampagne der bfu zur Unfallverhütung beim Wandern ist nun online und kann unter www.sicher-bergwandern.ch konsultiert werden. Dort kann auch der Bergwander-Check PEAK (Planung, Einschätzung, Ausrüstung, Kontrolle) benutzt werden.
Und dann ist noch die unendliche Geschichte mit den Klettersteig-Sets: Seit letztem Frühling ist schon wieder eine grosse Rückrufaktion von Klettersteigsets im Gange. Betroffen sind diesmal Sets mit unelastischen Lastarmen und Reibfallbremse. Bergclub-Mitglieder, welche Klettersteigsets besitzen, möchte ich darum bitten, nachzuschauen, ob ihr Set von einer Rückrufaktion betroffen ist. Die Klettersteigsets können beim Händler umgetauscht werden. Details zum neuen Rückruf findet ihr beispielsweise hier www.block.ch/downloads/Rueckrufliste_Klettersteigsets.pdf.

Nun wünsche ich euch einen goldenen Herbst mit erholsamen Stunden in den Bergen und freue mich darauf, möglichst viele von euch an der HV am 16. November zu sehen!

Herzliche Grüsse
Tom

Tom Friedli, Tourenchef BCB (Co-Leitung)

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Jahresbericht des Präsidenten 2013

Liebe Mitglieder, liebe Gönnerinnen und Gönner des Bergclub Bern

Wieder geht ein schönes und unfallfreies Tourenjahr dem Ende zu. Dank dem grossen Einsatz seiner Tourenleiterinnen und Tourenleiter konnte der Bergclub Bern ein abwechslungsreiches Tourenprogramm anbieten. Viele Touren konnten durchgeführt werden. Die Wanderungen im Sommer sowie die Skitouren im Winter waren jeweils sehr gut besucht, mit zum Teil über 30 Teilnehmenden! Auch die Hochtouren und die Klettertouren waren gut besucht. Als Start in die Skitourensaison fand im Januar ein eintägiges LVS-Training sowie das traditionelle (und wie immer ausgebuchte) Lawinenausbildungswochenende für alle interessierten Mitglieder statt!

Auch beim Bergclub Bern Jugend wurden zahlreiche Touren durchgeführt: viele Kletteranlässe, aber auch einige Hoch- und Skitouren. Alle zwei Wochen erfolgte ein regelmässiges Klettertraining in der Halle, sobald es wärmer wurde dann verschiedene Outdoor-Kletter- und Hochtouren. Nebst dem Kletterlager im Sommer wurde dieses Jahr zudem nach längerer Zeit wieder ein Skitourenlager durchgeführt. Der Aufbau der Jugendorganisation mit einem entsprechenden Tourenangebot schreitet dank dem grossen Engagement von Gilles Leuenberger weiterhin gut voran!

Mit Bedauern hat der Vorstand vom Rücktritt von Tom Friedli per Ende Clubjahr Kenntnis genommen. Während 15 Jahren war Tom Mitglied des Vorstandes. Mit grossem Engagement hat er während 6 Jahren das Kinderbergsteigen des Bergclub Bern aufgebaut und intensiv betreut, anschliessend übernahm er im Zuge der Strukturänderung für 5 Jahre das Amt des Tourenchefs Jugend. In beiden Funktionen hat er zahlreichen Kindern und Jugendlichen die Freude an den Bergen und das alpinistische Know-How vermittelt, und so auch für einen gewissen Nachwuchs für den Bergclub Bern gesorgt. Schliesslich amtete er die letzten 4 Jahre zusammen mit Roman Leist als Co-Tourenchef. Ich danke Tom an dieser Stelle ganz herzlich, wünsche ihm für die Zukunft alles Gute – und freue mich, dass er uns als Tourenleiter weiterhin "erhalten" bleibt.

Die Finanzlage des Bergclub Bern kann nach der vor zwei Jahren vor-genommenen Erhöhung der Mitgliederbeiträge als gut bezeichnet werden. Dies auch dank den zahlreichen freiwilligen Beiträgen, für welche der Vorstand an dieser Stelle herzlich dankt. Wie üblich wird der Kassier an der Hauptversammlung en détail informieren.

Die Webseite des Bergclub Bern wurde auch letztes Jahr aktualisiert und verbessert. Neu wurden Materiallisten für die wichtigsten Tourenarten erstellt und hochgeladen. Im Hinblick darauf, vermehrt auch ein jüngeres Publikum anzusprechen, diskutiert der Vorstand zur Zeit, inwieweit die Webseite smartphonetauglich gemacht werden soll.

Frohe Nachrichten von unserem Co-Tourenchef Tom Friedli: Am 15. März 2013 haben Tom Friedli und Nathalie Gerber geheiratet, und gut zwei Monate später, am 25. Mai 2013, ist ihre Tochter Linn gesund und munter zur Welt gekommen. Der Vorstand gratuliert ganz herzlich und wünscht der jungen Familie alles Gute und viel Freude!!

Last but not least möchte ich allen danken, die den Bergclub Bern mit-tragen, sei es als Mitglied des Vorstands und der „weiteren Chargen“ (Internet, Versand, Material, J&S-Coach), sei es als Tourenleiterin und Tourenleiter, als Verantwortliche für die Organisation gesellschaftlicher Anlässe oder als Helferin und Helfer an der Hauptversammlung! Ohne Euer grosses Engagement könnte der Bergclub Bern nicht bestehen.

Für das kommende Jahr wünsche ich Euch gute Gesundheit, viel Freude in den Bergen und viele schöne und unfallfreie Touren mit dem Bergclub Bern.

Christoph Lanz, Präsident

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Vorwort zum Quartalsheft 2013-3

Liebe Mitglieder des Bergclubs Bern

Einige von euch mögen sich noch erinnern: Am 29. Mai 1953 erreichten Edmund Hillary und Tenzing Norgay den höchsten Gipfel der Welt, heute feiern wir 60 Jahre Erstbesteigung Mount Everest! Da gab es noch keine Keilerei auf 7200 Meter über Meer. Am 8. Mai 1978 erklimmen Reinhold Messner und Peter Habeler als erste Menschen den höchsten Berg ohne Sauerstoffgeräte.

Bergsport ist heute, auch bei uns in den Alpen, äusserst populär.

Die Beratungsstelle für Unfälle (bfu) schreibt:
Eine neue bfu-Auswertung (28.05.2013) zeigt: In der Schweiz verunfallten bei sportlichen Aktivitäten in den letzten 13 Jahren insgesamt 2383 Menschen tödlich. Das sind durchschnittlich 183 Personen pro Jahr, darunter 61 Touristen aus dem Ausland.
Beinahe drei Viertel der Schweizer Wohnbevölkerung sind gemäss einer Untersuchung des Observatoriums für Sport und Bewegung zumindest ab und zu sportlich aktiv. Der positive Einfluss von regelmässiger Bewegung auf die Gesundheit ist heute auch allgemein anerkannt. Die Schattenseite: Jahr für Jahr verletzen sich mehr als 300'000 Sportler. Der Bergsport fordert mit durchschnittlich 83 Getöteten pro Jahr weitaus die meisten Opfer, insbesondere beim Bergwandern und Bergsteigen. Die bfu wird deshalb Mitte Juni zusammen mit Partnern die Präventionskampagne "Bergwandern – aber sicher" lancieren.

Ein weiterer Schwerpunkt ist der Schneesport mit rund 40 Getöteten pro Jahr, die meisten davon bei Skitouren und beim Freeriden. Die bfu empfiehlt Schneesportlern, die das gesicherte Gelände verlassen wollen, sich einer lawinenkundigen Leitung anzuschliessen und die Notfallausrüstung mitzunehmen. Weitere Massnahmen zum Skifahren, Snowboarden, Schlitteln und Schneeschuhlaufen werden zusammen mit Partnern laufend erarbeitet und realisiert. Ganz allgemein gilt: Die Zahl der Getöteten sagt nichts über das Sterberisiko in einer Sportart aus. Dafür müssten die Anzahl aktiver Sportler sowie die Ausübungszeiten in jeder Sportart berücksichtigt werden. Diese sind aber meist zu wenig differenziert bekannt, um das effektive Risiko bestimmen zu können.

Item.

Es gibt auch freudige Nachrichten: Nachwuchs beim Co-Tourenchef Tom! Am 25. Mai 2013 ist Linn, die erste Tochter von Nathalie und Tom Friedli Gerber zur Welt gekommen. Alle sind gesund und wohlauf. Der Vorstand gratuliert und wünscht der jungen Familie alles Gute und viel Freude!

Nun wünsche ich allen eine unfallfreie und schöne Tourensaison

Herzliche Grüsse
Roman

Roman Leist, Tourenchef BCB (Co-Leitung)

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Vorwort zum Quartalsheft 2013-2

Liebe Mitglieder des Bergclubs Bern

Das Vorwort wird zur Abwechslung wieder einmal sehr kurz, momentan liegen nämlich keine wichtigen Meldungen aus dem Vorstand vor.

Die Neuerungen auf dem Internetauftritt sind vollzogen: die Materiallisten sind online und die Tourenkategorien bereinigt. Alles findet ihr auf www.bergclub.ch.

Daher bleibt mir nur, euch für die kommenden Monate viel Freude auf den Skis, den Schneeschuhen, in den Wander- und Bergschuhen, Kletterfinken und auf dem Velo zu wünschen!

Herzliche Grüsse,
Tom

Tom Friedli, Tourenchef BCB (Co-Leitung)

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Vorwort zum Quartalsheft 2013-1

Liebe Mitglieder des Bergclubs Bern

Bald beginnt wieder die Ski- und Schneeschuhtouren-Saison! Höchste Zeit also, die eigenen Fähigkeiten im Umgang mit den Lawinenrettungsgeräten zu schulen. Dafür haben wir dieses Jahr nicht nur das Ausbildungswochenende am 19./20. Januar auf dem Abendberg, sondern auch einen Vormittag für Raschentschlossene auf dem Beatenberg ins Programm aufgenommen. Dieser Vormittag richtet sich vor allem an Personen, die keine oder nur wenig Übung im Umgang mit LVS, Sonde und Schaufel haben. Wir lernen und üben dort das ganz praktische Vorgehen bei der Kameradenrettung bei Lawinenunfällen. Personen, die ein wenig mehr erfahren wollen, sich also auch mit Lawinenbulletin, Gefahrenstufen und grundsätzlich mit der Tourenplanung im Winter beschäftigen wollen, empfehle ich das Wochenende vom 19./20. Januar. Roman und ich hoffen darauf, dass wir das Wochenende mit einer bunt gemischten Gruppe aus jung und alt verbringen können!

Da wir einige Mitglieder haben, die mehr oder weniger regelmässig auf Kletter¬steigtouren gehen, möchte ich hier noch darauf hinweisen, dass momentan eine grosse Rückrufaktion von Klettersteigsets im Gange ist. Verschiedenste Anbieter haben Klettersteigsets aufgrund eines tödlichen Unfalls im August 2012 zurückgerufen. Betroffen sind Sets mit elastischen Y-Armen.

Details zum Rückruf findet ihr unter anderem hier:
http://www.sac-cas.ch/service/medien/medien-aktuell-detail.html?tx_ttnews%5Btt_news%5D=1369388

Nun wünsche ich allen einen guten Start in die Wintersaison!

Herzliche Grüsse,
Tom

Tom Friedli, Tourenchef BCB (Co-Leitung)

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Vorwort zum Quartalsheft 2012-4

Liebe Mitglieder des Bergclubs Bern

Heute habe ich wieder einmal ein neues Bergbuch entdeckt.
Es heisst „Im Gebirge Natur erleben - beobachten – verstehen“, ist von Sabine Joss geschrieben und erklärt anschaulich und überblicksartig den Lebensraum Alpen im Jahreslauf. Ich habe es für mich sofort bestellt. Wenn ihr auf folgende Adresse geht, könnt ihr online im Buch blättern, bevor ihr es bestellt : http://www.naturerleben.net/zur-edition/

Jetzt aber noch zu einigen internen Meldungen:

Ab dem Quartalsheft 1/2013 werden die Touren, auf denen Ausbildung ange¬boten wird, eindeutiger gekennzeichnet. Ein „Lernfahrer-L“ kennzeichnet dann alle Touren mit Ausbildungsanteil. Wir erhoffen uns so eine bessere Übersicht.

Ende Herbst werden wir zudem unter Links & Dokumente Materiallisten für die Tourenvorbereitung auf der Website zur Verfügung stellen. Es wird Listen zum Thema Hallenklettern, Sportklettern, Alpinklettern, Bergtouren, Sommerhochtouren, Skitouren und Skihochtouren geben. Diese sind dazu gedacht, dass sowohl Leitende wie Teilnehmerinnen darauf zurückgreifen können, um eine Tour vorzubereiten.

Mit diesen Informationen wünsche ich allen Mitgliedern auch im letzten Quartal des Jahres 2012 viel Freude und Erholung in den Bergen!

Tom

Tom Friedli, Tourenchef BCB (Co-Leitung)

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Jahresbericht des Präsidenten 2012

Liebe Mitglieder, liebe Gönnerinnen und Gönner des Bergclub Bern

Ein schönes und erfolgreiches Tourenjahr neigt sich dem Ende zu, in welchem der Bergclub Bern ein vielseitiges Tourenprogramm anbieten konnte. Viele Touren konnten durchgeführt werden. Die Wanderungen im Sommer sowie die Skitouren im Winter waren sehr gut besucht, mit zum Teil über 30 Teilnehmern! Weniger Teilnehmer waren jeweils auf den Hochtouren und den Klettertouren zu verzeichnen. Im Januar fand wiederum der schon fast traditionelle Lawinenausbildungstag für alle interessierten Mitglieder statt, welcher rege besucht wurde.

Auch beim Bergclub Bern Jugend wurden zahlreiche Touren, insbesondere Kletteranlässe durchgeführt. Alle zwei Wochen fand ein Klettertraining in der Halle statt, daneben einige Outdoor-Kletter- und Hochtouren. Höhepunkt des Tourenprogramms BCB Jugend war auch dieses Jahr das Kletter- und Tourenlager in der Gelmerhütte. Der Aufbau der Jugendorganisation mit einem entsprechenden Tourenangebot schreitet somit gut voran!

Dass der Bergclub Bern und der Bergclub Bern Jugend überhaupt so viele und abwechslungsreiche Touren anbieten kann, liegt am grossen – und notabene unentgeltlichen – Engagement unserer Tourenleiterinnen und Tourenleiter, welche seit Jahren oder sogar Jahrzehnten für den Bergclub tätig sind. Ihnen möchte ich an dieser Stelle ganz besonders danken!

Mit Bedauern hat der Vorstand den Rücktritt von Esther Schaller, unserer Mutationsverantwortlichen, per Ende Vereinsjahr zur Kenntnis genommen. Esther war seit 2002 im Vorstand und hat die Mutationen während der letzten 10 Jahre sehr gewissenhaft und zuverlässig geführt. Ich danke Esther ganz herzlich für ihr Engagement im Vorstand und wünsche ihr für die Zukunft alles Gute! Als Nachfolgerin für dieses Ressort konnte der Vorstand Esther Guggisberg gewinnen. Der Vorstand ist überzeugt, in ihr eine kompetente zukünftige Mutationsverantwortliche gefunden zu haben und empfiehlt der Hauptversammlung ihre Wahl.

Die Webseite des Bergclub Bern wurde im Sommer geringfügig angepasst. Neu werden Touren, auf denen auch Ausbildung angeboten wird, mit einem "L" gut sichtbar gekennzeichnet. Zudem wurden die Zahl der Tourenarten für eine bessere Übersichtlichkeit etwas verkleinert. Im Herbst werden dann, rechtzeitig fürs neue Tourenjahr, Materiallisten für die wichtigsten Tourenarten hochgeladen.

Die Finanzlage des Bergclub Bern kann nach der letztjährigen Erhöhung der Mitgliederbeiträge wieder als gut bezeichnet werden. Dies auch dank den zahlreichen freiwilligen Beiträgen, für welche der Vorstand an dieser Stelle herzlich dankt. Wie üblich wird der Kassier an der Hauptversammlung en détail informieren.

Das Tourenjahr 2012 war frei von schweren Unfällen. Leider hatten wir trotzdem drei Todesfälle zu verzeichnen: Im Januar ist Denise Roth-Oberhänsli im 68. Altersjahr unerwartet verstorben. Edgar Stäuble verstarb nach schwerer Krankheit im 79. Lebensjahr. Ebenfalls nach schwerer Krankheit verstorben ist im Juni Franz-Josef Gisler in seinem 82. Lebensjahr. Der Vorstand entbietet den Hinterbliebenen und ihren Familien sein herzliches Beileid.

Aber es gibt auch freudige Nachrichten: Nachwuchs bei zwei Tourenchefs! Am 14. August 2012 ist Ella, die zweite Tochter von Gilles und Coni Leuenberger zur Welt gekommen. Und am 31. August 2012 hat Arno, der Sohn von Roman Leist und Carole Walther Leist das Licht der Welt erblickt! Alle sind gesund und wohlauf. Der Vorstand gratuliert und wünscht den beiden Familien alles Gute und viel Freude!

Zum Schluss möchte ich allen danken, die den Bergclub Bern mittragen, als Mitglied des Vorstands und der „weiteren Chargen“ (Internet, Versand, Material, J&S-Coach), als Tourenleiterin und Tourenleiter, als Verantwortliche für die Organisation gesellschaftlicher Anlässe oder als Helferin und Helfer an der Hauptversammlung! Ohne Euer grosses Engagement könnte der Bergclub Bern nicht bestehen.

Für das kommende Jahr wünsche ich allen gute Gesundheit, viel Freude in den Bergen und viele schöne und unfallfreie Touren mit dem Bergclub Bern.

Christoph Lanz, Präsident

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Vorwort zum Quartalsheft 2012-3

Liebe Mitglieder des Bergclubs Bern

Das Vorwort wird diesmal kurz!
Wir haben aus dem Vorstand momentan keine wichtigen Themen zu kommunizieren (die wichtigen Themen gibt es schon, aber sie werden erst auf Anfang 2013 aktuell und spruchreif :-) sein) und auch meine persoenlichen Recherchen zu bergsportlichen Themen haben keine brennend interessanten Resultate geliefert.

Fuer regnerische Tage habe ich jedoch noch einen kleinen Tipp, den aber wahrscheinlich die meisten von euch schon kennen:
Im Alpinen Museum der Schweiz laeuft noch bis am 26. August die Ausstellung "Berge versetzen". Sie besteht aus einer riesigen Auslegeordnung von historischen und aktuellen Sachen, die mit Bergen oder Alpinismus zu tun haben. "Berge versetzen ist eine Liebeserklaerung an das gesammelte Bergzeug der Vergangenheit", schreibt das Alpine Museum dazu auf seiner homepage (www.alpinesmuseum.ch).
Um sich durch die Ausstellung fuehren zu lassen, kann man aus verschiedenen thematischen Ausstellungsfuehrern auswaehlen, die einem die Ausstellung unter unterschiedlichen Gesichtspunkten naeher bringen.

Damit wuensche ich allen Mitgliedern auch im kommenden Quartal viel Freude und Erholung bei den Aktivitaeten des Bergclubs.

Tom

Tom Friedli, Tourenchef BCB (Co-Leitung)

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Vorwort zum Quartalsheft 2012-2

Liebe Mitglieder des Bergclubs Bern

Beim Vorwort des zweiten Quartalsprogramms bin ich immer im Zweifel, worüber ich schreiben soll. Auf der einen Seite stehen ja noch einige interessante Ski(hoch)touren auf dem Programm, andererseits beginnt schon langsam die Wander- und Velotourensaison. Kurz, ein sinnvolles Vorwort über ein Quartal zu schreiben, welches sich von Anfang April bis Ende Juni zieht, ist nicht ganz einfach. Eine praktische Lösung ist, wieder einige gebirgige Literaturtipps abzugeben.

Sehr empfehlenswert finde ich den bereits 1998 im Eichborn Verlag erschienene Roman von Tim Krohn mit dem Namen „Quatemberkinder“. Krohn erzählt darin in einer eigentümlichen Sprache zwischen Hochdeutsch und Mundart die Geschichte von Vreneli, einem unbändigen Mädchen, welches auf dem Glärnischfirn einen Rosengarten anlegen will, und Melk, einem Waisenknaben, der mehr sieht als andere Menschen.

Wer es eher praktisch mag und im Winter auf Tourenskis anzutreffen ist, dem und der kann ein Buch empfohlen werden, welches unser „Clubbergführer“ Markus Müller zusammen mit Dani Marbacher und anderen Bergführern geschrieben hat. Es heisst „Lawinen und Risikomanagement“ und fasst den Stand des Wissens in einer lesefreundlichen Form zusammen. Ein Schwerpunkt im Buch bildet das lange vernachlässigte Thema „Faktor Mensch“, mit dem Kusi sich intensiv auseinandersetzt. Das Buch ist von Bergpunkt im Eigenverlag erscheinen und im Buchhandel erhältlich. Genauere Infos dazu unter www.bergpunkt.ch/publikationen/buecher

Auch das SLF selber hat ein neues Lawinenkundebuch herausgegeben. Es heisst ganz einfach „Lawinenkunde“ und ist bei Bruckmann erschienen. Genauere Infos dazu findet ihr auf www.slf.ch

Sowohl den weiblichen wie den männlichen Bergclub-Mitgliedern könnte weiter empfohlen werden: „Frauen im Aufstieg - Auf Spurensuche in der Alpingeschichte“. Ein Buch über bergsteigende Frauen und ihre Leistungen in der Alpingeschichte. Geschrieben von Ingrid Runggaldier und herausgekommen in der EditionRaetia.

Zum Schluss muss ich aber noch kurz auf ein anderes Thema zu sprechen kommen. Im Allgemeinen wird im Bergclub sehr seriös mit den Anmeldungen umgegangen. Wer sich anmeldet, nimmt auch an der Tour teil. Trotzdem habe ich in letzter Zeit ab und zu von sehr kurzfristigen Absagen ohne triftigen Grund erfahren. Ich möchte euch dazu in Erinnerung rufen, dass den Tourenleitenden dadurch grosse Umtriebe und Unannehmlichkeiten entstehen können (Stichwort Reservationen etc). Ich bitte euch einfach darum, Anmeldungen als verbindlich zu betrachten und kurzfristig nur mit triftigem Grund abzusagen. Herzlichen Dank!

Und dann noch dies: Thomas Blarer hat unseren Internetauftritt überarbeitet. Es lohnt sich, mal wieder einen Blick darauf zu werfen! Herzlichen Dank an Thomas!

Nun wünsche ich euch schöne Erlebnisse im Schnee und im Gebirgsfrühling,

Tom

Tom Friedli, Tourenchef BCB (Co-Leitung)

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Vorwort zum Quartalsheft 2012-1

Liebe Mitglieder des Bergclubs Bern

Mit dem ersten Quartalsprogramm des Jahres beginnt auch die Ski- und Schneeschuh-Tourensaison definitiv. In diesem Zusammenhang möchte ich euch nochmals auf die Broschüre „Den Wildtieren zuliebe - Respektiere deine Grenzen“ hinweisen, die dem Quartalsprogramm 2010-Nr. 4 beigelegen ist. Wer die Broschüre nicht mehr hat, findet alles Wichtige auf der sehr informativen Seite http://www.respektiere-deine-grenzen.ch/

Auf der genannten Seite sind auch die aktuellen Wildruhezonen und Wildschutzgebiete verzeichnet. Vor einer Tour lohnt es sich, einen Blick auf die dortige Karte zu werfen. Bei rechtskräftig ausgeschiedenen Wild- ruhezonen kann es bei Betretung und / oder Befahrung durch Ski- oder Schneeschuh-touristen neben der Störung der im Winter sehr vulnerablen Wildtiere auch zu einer Ordnungsbusse und sogar einer Strafanzeige kommen. Aber nicht nur, um persönliches Ungemach zu verhindern, sondern vor allem zum Schutz der Tiere lohnt sich ein Blick auf die Seite, respektive in die Broschüre.

Noch ein kurzer Hinweis in eigener Sache: Am 21./22. Januar 2012 findet unser jährliches Weiterbildungs-wochenende zum Thema Lawinenprävention und Wintertourenplanung statt. Wer sein diesbezügliches Wissen auffrischen möchte, ist herzlich eingeladen, sich anzumelden. Der Anlass ist für alle Bergclub-Mitglieder offen, einzige Bedingung: mittlere Kondition (siehe auch Programm).

Ich wünsche euch glückliche Momente in den Bergen!

Liebe Grüsse von Tom

Tom Friedli, Tourenchef BCB (Co-Leitung)

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Jahresbericht des Präsidenten 2011

Liebe Mitglieder, liebe Gönnerinnen und Gönner des Bergclub Bern

Wiederum neigt sich ein schönes und erfolgreiches Tourenjahr dem Ende zu, in welchem der Bergclub Bern ein vielseitiges Tourenprogramm anbieten konnte. Viele Touren konnten durchgeführt werden, nur im nassen und kalten Juli fielen einige Touren buchstäblich ins Wasser. Die Wanderungen im Sommer sowie die Skitouren im Winter waren sehr gut besucht, mit zum Teil über 35 Teilnehmern! Weniger Teilnehmer waren jeweils auf den Hochtouren und den Klettertouren zu verzeichnen.

Auch beim Bergclub Bern Jugend wurden zahlreiche Touren, insbesondere Kletter-anlässe durchgeführt. Alle zwei Wochen fand ein Klettertraining in der Halle statt, daneben einige Outdoor-Kletter- und Hochtouren. Höhepunkt des Tourenprogramms BCB Jugend war auch dieses Jahr das Kletterlager in der Kröntenhütte. Der Aufbau der Jugendorganisation mit einem entsprechenden Tourenangebot schreitet somit gut voran!

Dass der Bergclub Bern und der Bergclub Bern Jugend überhaupt so viele und abwechslungsreiche Touren anbieten kann, liegt am grossen – und notabene unentgeltlichen – Engagement unserer Tourenleiterinnen und Tourenleiter, welche seit Jahren oder sogar Jahrzehnten für den Bergclub tätig sind. Es liegt mir daran, Ihnen an dieser Stelle ganz besonders zu danken!!

Bezüglich Ausbildung fand im Januar der schon fast traditionelle Lawinenausbildungs¬tag für alle interessierten Mitglieder statt, welcher rege besucht wurde. Exklusiv für unsere Tourenleiterinnen und Tourenleiter wurden zwei Weiterbildungswochenenden unter der kompetenten Leitung von Bergführer Markus Müller durchgeführt: Das eine Wochenende im Frühling für Ski- und Schneeschuhtouren, das andere im Sommer zum Thema Bergwandern. Das Angebot stiess auf grosses Interesse: Beide Wochenenden waren voll ausgebucht. Die teilnehmenden Tourenleiterinnen und Tourenleiter kamen in den Genuss einer wertvollen Weiterbildung und konnten ihr Know-How auf den aktuellsten Stand aufdatieren. Davon profitieren nicht zuletzt auch alle Mitglieder.

Als Nachfolgerin für die im letzten Jahr aus dem Vorstand zurückgetretene Claudia Mattmann konnten wir im Frühsommer Christina Arnold für das Ressort Sekretariat gewinnen. Christina ist seit knapp 20 Jahren Mitglied des Bergclub Bern. Als Tourenleiterin ist sie Vielen bekannt. Ich danke Christina für die Bereitschaft, dieses Amt zu übernehmen, freue mich, dass der Vorstand nach einer kurzen Vakanz wieder komplett ist und bitte Euch, Christina an der kommenden Hauptversammlung mit einem kräftigen Applaus im Amt zu bestätigen.

Die Webseite des Bergclub Bern wird diesen Herbst und Winter verschiedentlich angepasst. Nebst neuen und grösseren Fotos bei den Porträts der beiden Clubteile und auf der Welcome-Page werden auch einige textliche Veränderungen vorgenommen. Zudem werden einzelne Dokumente wie Statuten, Tourenreglement oder Material-Checklisten für die verschiedenen Tourensparten online einsehbar sein.

Mit Ausnahme einer Schulterluxation auf einer Skitour war das Tourenjahr 2011 frei von Unfällen Leider hatten wir aber drei Todesfälle zu verzeichnen: Im Februar ist Bruno Bitterli im 79. Altersjahr verstorben. Im März hat Eberhard Bumm kurz nach seinem 77. Geburtstag seine letzte Reise angetreten. Im April schliesslich ist Pius Ledergerber in seinem 70. Altersjahr nach kurzer, schwerer Krankheit verstorben. Alle drei waren langjährige MItglieder im Bergclub Bern. Der Vorstand entbietet den Hinterbliebenen und ihren Familien sein herzliches Beileid.

Unser Tourenchef Roman Leist und Carole Walther haben ja im letzten Jahr geheiratet, und waren dieses Jahr in ausgedehnten Flitterwochen: Eine mehrmonatige Reise mit dem Velo führte sie durch verschiedene Länder Asiens. An der Hauptversammlung werden wir in den Genuss einer Diashow dieser Reise kommen.

Nun möchte ich allen danken, die den Bergclub Bern mittragen, als Mitglied des Vorstands und der „weiteren Chargen“ (Internet, Versand, Material, J&S-Coach), als Tourenleiterin und Tourenleiter, als Verantwortliche für die Organisation gesellschaftlicher Anlässe oder als Helferin und Helfer an der Hauptversammlung! Ohne Euer grosses Engagement könnte der Bergclub Bern nicht bestehen.

Für das kommende Jahr wünsche ich allen gute Gesundheit, viel Freude in den Bergen und viele schöne und unfallfreie Touren mit dem Bergclub Bern.

Christoph Lanz, Präsident

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Jahresbericht des Präsidenten 2010

Liebe Mitglieder, liebe Gönnerinnen und Gönner des Bergclub Bern

Ein schönes und erfolgreiches Tourenjahr neigt sich dem Ende zu. Dank dem engagierten Einsatz unserer Tourenleiterinnen und Tourenleiter konnte der Bergclub Bern ein abwechslungsreiches Tourenprogramm anbieten. Aufgrund der relativ guten Verhältnisse konnten viele Touren durchgeführt werden. Vor allem die Wanderungen und Bergtouren im Sommer sowie die Skitouren im Winter waren gut besucht. Weniger Teilnehmer waren jeweils auf den Hochtouren und den Klettertouren zu verzeichnen.

Auch beim Bergclub Bern Jugend wurden einige Touren, insbesondere Kletteranlässe und Skitouren durchgeführt. Höhepunkt des Tourenprogramms BCB Jugend war das Kletterlager in der Kröntenhütte im Sommer, welches ein voller Erfolg war! Als neuer Tourenchef BCB Jugend hat sich Gilles Leuenberger zum Ziel gesetzt, innerhalb von zwei bis drei Jahren wieder eine Jugendorganisation mit einem entsprechenden Tourenangebot aufzubauen. Da befinden wir uns auf sehr gutem Weg! Nebst Gilles sind auch die Leiterinnen und Leiter sehr engagiert am Werk. Dafür möchte ich allen Beteiligten ganz herzlich danken.

Vom grossen Lawinenunglück im Diemtigtal im Frühling 2010 blieb der Bergclub Bern gottlob verschont. Trotzdem hat sich der Vorstand einige grundsätzliche Gedanken zur Sicherheit auf Touren gemacht. Als „Sofortmassnahme“ wurde dem Frühjahrs-Quartalsheft das Lawinenmerkblatt "Achtung Lawinen!" beigelegt, damit alle Mitglieder wieder auf dem neusten Stand betreffend Lawinen sind. Im Weiteren hat der Vorstand beschlossen, nächstes Jahr zwei Weiterbildungswochenenden für unsere Tourenleiterinnen und Tourenleiter anzubieten: Das eine Wochenende im Frühling für Ski- und Schneeschuhtouren, das andere im Sommer zum Thema Bergwandern. Beide Wochenenden wird der Bergführer Markus Müller leiten, bestens bekannt als ehemaliger JO-Chef. Schliesslich wird der Bergclub Bern anfangs Winter einen Lawinenausbildungstag für alle interessierten Mitglieder durchführen.

Nach über 20 Jahren im Vorstand hat sich Claudia Mattmann entschlossen, ihr Amt als Sekretärin abzugeben. Wir bedauern diesen Schritt, denn damit verliert der Vorstand eine im Bergclub Bern sehr engagierte und gut vernetzte Persönlichkeit. Zum Glück bleibt uns Claudia weiterhin als Tourenleiterin „erhalten“! Ich möchte Claudia an dieser Stelle ganz herzlich für ihre Mitarbeit im Vorstand danken und wünsche ihr weiterhin wunderbare Touren und Erlebnisse im Bergclub Bern.

Einen weiteren grossen Dank möchte ich Paul Schwerzmann aussprechen. Er hat mit unermüdlicher Akribie das gesamte Bergclub-Archiv entstaubt, geordnet, katalogisiert und auf Vordermann gebracht – eine Riesenarbeit! In den vier Bananenschachteln voll Material finden sich zahlreiche Trouvaillen wie beispielsweise das Katourg-Lied von 1947 oder die Fotoalben aus den ersten 30 Katourg-Jahren. Wir werden die Alben an der Hauptversammlung zur Ansicht auflegen – lasst Euch das nicht entgehen!

Die Finanzlage des Bergclub Bern kann weiterhin als gut bezeichnet werden. Unser Kassier pflegt dieses Thema an den Vorstandssitzungen jeweils mit der Aussage „Uns geht es gut“ abzuhaken! Dies auch dank den zahlreichen freiwilligen Beiträgen, für welche der Vorstand an dieser Stelle herzlich dankt.

Obwohl das Tourenjahr 2010 frei von schweren Unfällen war, haben wir einen Todesfall zu verzeichnen: Mark Herrsche ist am 12. Dezember 2009 im Alter von 66 Jahren verstorben. Mark war Mitgründer der JO im Jahr 1978 und führte sie während Jahren als beliebter und umsichtiger JO-Chef. Der Vorstand entbietet den Hinterbliebenen und ihren Familien sein herzliches Beileid.

Daneben gibt es aber auch sehr frohe Nachrichten, zu denen wir herzlich gratulieren: Unser Tourenchef BCB Jugend Gilles Leuenberger und seine Frau Cornelia sind Eltern einer kleinen Tochter geworden: am 5. Mai 2010 hat Ava das Licht der Welt erblickt! Und der Tourenchef BCB Roman Leist und Carole Walther haben am 4./5. September 2010 geheiratet – sie haben sich übrigens auf einer Bergclub-Tour kennengelernt!

Zum Schluss möchte ich allen danken, die den Bergclub Bern mittragen, sei es als Mitglied des Vorstands und der „weiteren Chargen“ (Internet, Versand, Material, J&S-Coach), als Tourenleiterin und Tourenleiter, als Verantwortliche für die Organisation gesellschaftlicher Anlässe oder als Helferin und Helfer an der Hauptversammlung! Ohne Euer grosses Engagement könnte der Bergclub Bern nicht bestehen.

Für das kommende Jahr wünsche ich allen Mitgliedern gute Gesundheit, viel Freude in den Bergen und viele schöne und unfallfreie Touren mit dem Bergclub Bern.

Christoph Lanz, Präsident

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Material

Wer gerne mal auf eine Tour mitkommen möchte, aber nicht über das nötige Material verfügt: keine Bange. Mitglieder können Material gratis vom Club ausleihen. Wende dich an Ruedi Eggimann, Moserstrasse 34, 3014 Bern, 031 332 86 32

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Jahresbericht des Präsidenten 2009

Liebe Mitglieder, liebe Gönnerinnen und Gönner des Bergclub Bern

Wiederum neigt sich ein erfolgreiches und unfallfreies Tourenjahr dem Ende zu. Dank dem grossen Einsatz seiner Tourenleiterinnen und Tourenleiter konnte der Bergclub Bern ein abwechslungsreiches Tourenprogramm anbieten. Aufgrund der relativ guten Verhältnisse konnten viele Touren durchgeführt werden. Vor allem die Wanderungen und Bergtouren im Sommer sowie die Skitouren im Winter waren gut besucht. Weniger Teilnehmer waren jeweils auf den Hochtouren und den Klettertouren zu verzeichnen.

Beim Bergclub Bern Jugend war die Tourentätigkeit auch in diesem Jahr bedingt durch die geringe Anzahl Mitglieder leider recht bescheiden. Die Zusammenarbeit mit dem Fäger (vormals Ferienpass) ist weiterhin sistiert und zur Zeit besteht (noch) keine Gruppe von Jugendlichen, welche das "Rückgrat" des BCB Jugend bilden. Ebenfalls stehen nicht genug Leiter und Leiterinnen zur Verfügung, um ein regelmässiges Programm anbieten zu können.

Nach fünf Jahren im Amt hat sich Thomas Friedli entschlossen, als Tourenchef Bergclub Bern Jugend zurückzutreten. Mit grossem Engagement hatte er vorher bereits während 6 Jahren das Kinderbergsteigen des Bergclub Bern aufgebaut und intensiv betreut, und zahlreichen Kindern und Jugendlichen die Freude an den Bergen vermittelt. Ich danke Tom an dieser Stelle ganz herzlich – und freue mich, dass er uns weiterhin in leitender Funktion "erhalten" bleibt.

Auf Wunsch von Roman Leist und Tom Friedli hat der Vorstand dieses Jahr nämlich entschieden, dass das Amt des Tourenchefs Bergclub Bern bis auf Weiteres in Co-Leitung ausgeübt werden kann. Die entsprechenden Zuständigkeiten und Verant-wortlichkeiten sind – abgestützt auf das Tourereglement – in einem Merkblatt klar geregelt. Dieses wurde allen Tourenleitern und Tourenleiterinnen zur Information zugestellt. Als Ansprechpersonen für alle Fragen rund ums Tourenwesen stehen beide Co-Tourenchefs zur Verfügung; ebenfalls werden beide Tourenchefs im Jahres-programm, im Quartalsheft und im Internet aufgeführt.

Als Nachfolger von Tom Friedli konnte der Vorstand Gilles Leuenberger gewinnen. Gilles Leuenberger ist Vielen bestens bekannt als Skilehrer und Leiter zahlreicher Touren (insbesondere seine schon fast zur Tradition gewordenen Ausbildungs¬wochenenden im Frühwinter) sowie als perfekter Organisator der Hauptversammlung. Gilles hat sich zum Ziel gesetzt, innerhalb von zwei bis drei Jahren wieder eine Jugendorganisation mit einem entsprechenden Tourenangebot aufgebaut zu haben. Der Vorstand ist überzeugt, mit Gilles einen kompetenten zukünftigen Tourenchef BCB Jugend gefunden zu haben und empfiehlt der Hauptversammlung seine Wahl.

Die Finanzlage des Bergclub Bern kann trotz anhaltender Bankenkrise weiterhin als gut bezeichnet werden. Dies auch dank den zahlreichen freiwilligen Beiträgen, für welche der Vorstand an dieser Stelle herzlich dankt. Obwohl das Tourenjahr 2009 frei von schweren Unfällen war, haben wir einen Todesfall zu verzeichnen: Am 25. Mai 2009 ist Sepp Koch im hohen Alter von bald 90 Jahren verstorben. Am 3. Juni 2009 hat eine grosse Trauergemeinde in Köniz Abschied genommen. Sepp Koch hat die Katourg (heute: Bergclub Bern) stark mitgeprägt; er war während über 30 Jahren Tourenleiter und während knapp 20 Jahren Tourenchef der Katourg. Der Vorstand entbietet den Hinterbliebenen und ihren Familien sein herzliches Beileid.

Zum Schluss möchte ich allen danken, die den Bergclub Bern mittragen, sei es als Mitglied des Vorstands und der "weiteren Chargen" (Internet, Versand, Material, J&S-Coach), als Tourenleiterin und Tourenleiter, als Verantwortliche für die Organisation gesellschaftlicher Anlässe oder als Helferin und Helfer an der Hauptversammlung! Ohne Euer grosses Engagement könnte der Bergclub Bern nicht bestehen.

Für das kommende Jahr wünsche ich allen Mitgliedern gute Gesundheit, viel Freude in den Bergen und viele schöne und unfallfreie Touren mit dem Bergclub Bern.

Christoph Lanz, Präsident

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Skitourenausrüstung

Zu einer kompletten Skitourenausrüstung gehören:....

Tourenski mit eingestellter Bindung, Tourenschuhe, Stöcke, Felle, Lawinen­verschüttetengerät*, Harscheisen, Schaufel, Sondierstange; warme Kleider, Mütze, Handschuhe, Sonnencrème, evtl. Kälteschutz, Sonnenbrille *während der langen Sommerpause immer die alten Batterien entfernen und zu Beginn der Skitourensaison im Spätherbst neue Batterien einsetzen!

Sondierstangen

Der Bergclub Bern besitzt zu den vereins­eigenen Barryvox-Suchgeräten zusammen­legbare Sondierstangen. Alle privaten Besitzer und Besitzerinnen von Lawinenverschütteten-Such­geräten sind aufgefordert, selbst auch eine Sondierstange anzuschaffen und auf den Skitouren mitzutragen.

DIAMIR – Bindungen

Wer noch eine Diamir-Bindung der ersten Generation besitzt (weiss-grau), tut gut daran, seine Bindung im Sportgeschäft verstärken zu lassen (gratis) und Reserve­schrauben zu verlangen. Es ist in letzter Zeit immer wieder vorgekommen, dass die Zentralstange auf einer Tour gebrochen ist!

Secura fix – Bindung

Wer gerne an einer Skitour teilnehmen möchte, aber selber keine Tourenbindung besitzt, kann sich eine Secura fix – Bindung ausleihen. Sie ist verstellbar und passt auf alle Schuhgrössen. Wichtig: Die Bindung muss unbedingt angepasst werden. Nehmt deshalb bitte frühzeitig mit dem Material­chef* Kontakt auf, spätestens jedoch 2 Tage vor der Tour (* Ruedi Eggimann, Tel. P 031-332 86 32)

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Jahresbericht des Präsidenten 2008

Liebe Mitglieder, liebe Gönnerinnen und Gönner des Bergclub Bern

Wieder geht ein erfolgreiches und unfallfreies Tourenjahr dem Ende zu, in welchem der Bergclub Bern dank dem grossen Einsatz seiner Tourenleiterinnen und Tourenleiter ein abwechslungsreiches Tourenprogramm anbieten konnte. Aufgrund der meist guten Verhältnisse konnten viele Touren durchgeführt werden. Vor allem die Wanderungen und Bergtouren im Sommer sowie die Skitouren im Winter waren gut besucht. Weniger Teilnehmer waren jeweils auf den Hochtouren und den Klettertouren zu verzeichnen.

Beim Bergclub Bern Jugend war die Tourentätigkeit auch in diesem Jahr bedingt durch die geringe Anzahl Mitglieder eher bescheiden. Zudem konnte die Zusammenarbeit mit dem Fäger (vormals Ferienpass) noch nicht wieder aufgenommen werden, da nicht genügend Kletterleiter und Kletterleiterinnen zur Verfügung standen. Der Vorstand ist bestrebt, die Voraussetzungen zu schaffen, damit wieder mehr Klettertouren für Jugendliche angeboten werden können. Wir hoffen, dass wir die Zusammenarbeit mit dem Fäger bald wieder aufnehmen können, da dadurch jugendliche Neumitglieder gewonnen werden können.

Mit Bedauern hat der Vorstand den Rücktritt des Tourenchefs Thomas Blarer per Ende Vereinsjahr zur Kenntnis genommen. Thomas Blarer hatte sich im Zuge der Strukturänderung ursprünglich als Tourenchef ad interim für ein Jahr zur Verfügung gestellt und übte dieses Amt schliesslich vier Jahre lang aus. Mit innovativen Ideen und grossem persönlichem Einsatz prägte er die Arbeit des Vorstands und das Gesicht des Bergclubs Bern in besonderem Masse. Er war massgeblich beteiligt an der Erarbeitung der neuen Statuten und des Tourenreglements, erstellte die Pflichtenhefte der Vorstandsmitglieder und realisierte die elektronische Adress- und Tourenverwaltung via Internet, welche zu einer erheblichen Entlastung der beiden Tourenchefs, des Kassiers und auch der Redaktion geführt hat. Ich danke Thomas an dieser Stelle ganz herzlich für die tolle Zusammenarbeit und für sein grosses Engagement für den Bergclub!

Nach intensiver Suche konnte der Vorstand den 34-jährigen Roman Leist als Kandidaten für das Amt des Tourenchefs gewinnen. Roman Leist ist seit JO-Zeiten Mitglied im Bergclub Bern und verfügt als Tourenleiter Jugend & Sport über die notwendigen Kenntnisse. Der Vorstand ist überzeugt, in ihm einen kompetenten zukünftigen Tourenchef gefunden zu haben und empfiehlt der Hauptversammlung seine Wahl.

Die Finanzlage des Bergclub Bern kann trotz Bankenkrise als gut bezeichnet werden. So pflegt unser Kassier an den Vorstandssitzungen das Traktandum Finanzen jeweils mit dem kurzen Satz "Uns geht es gut" zusammenzufassen. Dies auch dank den zahlreichen freiwilligen Beiträgen, für welche der Vorstand an dieser Stelle herzlich dankt.

Anfang Jahr hat der Vorstand das clubeigene Material gesichtet und den Spreu vom Weizen getrennt. Das für Clubtouren brauchbare Material ist weiterhin beim Materialchef vorhanden und kann dort gratis bezogen werden. Eine Materialliste ist beim Materialchef ebenfalls vorhanden. Altes und antikes Material wurde ausgesondert und wird an der diesjährigen Hauptversammlung versteigert!

Schliesslich möchte ich allen danken, die den Bergclub Bern mittragen, sei es als Mitglied des Vorstands und der "weiteren Chargen" (Internet, Versand, Material, J&S-Coach), als Tourenleiterin und Tourenleiter, als Verantwortliche für die Organisation gesellschaftlicher Anlässe oder als Helferin und Helfer an der Hauptversammlung! Ohne Euer grosses Engagement könnte der Bergclub Bern nicht bestehen.

Für das kommende Jahr wünsche ich allen Mitgliedern viel Freude in den Bergen, gute Gesundheit und viele schöne und unfallfreie Touren mit dem Bergclub Bern.

Christoph Lanz, Präsident

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Führer- und Leitertouren

Wodurch unterscheidet sich ein Tourenleiter von einem Bergführer?

Diese Frage stand in letzter Zeit mehrmals im Raum und aus diesem Grund möchte ich dazu einige Erklärungen hier abgeben. Allgemein kann man sagen: der Tourenleiter leitet eine Tour; der Bergführer führt eine Tour. Um diese zwei Begriffe unterscheiden zu können, nachfolgend zwei Fallbeispiele:

- Eine Dirigentin leitet ein Orchester.
- Ein Vater führt sein Kind über die Strasse.

Im ersten Fall arbeitet die Dirigentin mit Personen (Musikern), welche ihr Handwerk beherrschen. Ihre Aufgabe ist primär das Koordinieren der mitwirkenden Musiker. Im zweiten Fall kann das Kind noch nicht selbständig über die Strasse, und aus diesem Grund nimmt der Vater das Kind bei der Hand und führt es so sicher über die Strasse.

Nur schon an diesen zwei Beispielen sehen wir, dass die Funktionen des Führens und Leitens komplett anders sind. Dies widerspiegelt sich auch bei der Qualifikation, welche ein Bergführer oder ein Tourenleiter mitbringt. Ein Bergführer hat sein Handwerk während einer dreijährigen Ausbildung gelernt. Er ist das ganze Jahr mit Gruppen unterwegs und hat viel Erfahrung. Von ihm kann man grosse Professionalität erwarten. Ein Tourenleiter dagegen übt sein Amt in seiner Freizeit aus. Sein Ausbildungsstand ist wesentlich geringer als der des Bergführers.

Was bedeutet das für unseren Verein?

Unsere Tourenleiter und Tourenleiterinnen leiten und organisieren eine Tour im Verein. Dabei müssen die Teilnehmenden gemäss Tourenreglement das erforderliche Niveau mitbringen. Damit die Teilnehmenden dies selber beurteilen können, sind bei jeder Tourenausschreibung die notwendigen Anforderungen angegeben. Diese Anforderungen entsprechen den standardisierten Schwierigkeits- und Anforderungsskalen der jeweiligen Sportart. Sie sind im Quartalsheft zusammengefasst und in detaillierter Form auf der Webseite publiziert.

Nebst den Touren, welche durch unsere Leiter und Leiterinnen angeboten werden, will der Vorstand in Zukunft vermehrt auch Touren mit Bergführern anbieten. Dadurch sind einerseits Touren möglich, welche aufgrund des Niveaus der Teilnehmenden als reine Vereinstouren nicht oder nur mit einem gewissen Risiko durchführbar wären. Andererseits können die Teilnehmenden vom grossen Know-How der Bergführer profitieren, dies insbesondere bei Ausbildungswochen.

Thomas Blarer, Tourenchef BCB 2005-2008

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Verantwortungsbewusst unterwegs

Der motorisierte Individualverkehr ist einer der grössten Verursacher der Luftverschmutzung, wobei der Anteil des Freizeitverkehrs denjenigen des Arbeitsverkehrs noch übersteigt. Folgen der Luftverschmutzung sind beispielsweise die rapide Zunahme von chronischen Atemwegserkrankungen und Krebsleiden oder die globale Klimaveränderung, welche sich durch verschiedene Anzeichen bereits heute manifestiert.

Leider trägt auch der Bergclub Bern zur Luftverschmutzung bei. Obwohl heute die Mehrheit der Touren mit den öffentlichen Verkehrsmitteln durchgeführt wird, gibt es immer noch eine relativ grosse Anzahl Touren, bei welchen auf Privatautos als Transportmittel zurückgegriffen wird.

Der Bergclub Bern hat in seinem Zweckartikel (Artikel 2.1 der Statuten) unter anderem auch "die Achtung vor dem Leben und das Verantwortungsbewusstsein gegenüber den Menschen und der Natur" als Grundlage festgeschrieben. Im Sinne dieses Artikels möchte ich die Tourenleiterinnen und Tourenleiter sowie die Mitglieder des Bergclub Bern bitten, dem Umweltschutz als Kriterium bei der Tourenplanung Rechnung zu tragen und die Touren nach Möglichkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln durchzuführen – wie das für viele unter Euch bereits selbstverständlich ist. Wird eine Tour trotzdem mit Privatautos durchgeführt, so ist zumindest auf eine hohe Auslastung der Fahrzeuge zu achten.

Touren mit dem öffentlichen Verkehr bieten nebst dem Umweltaspekt noch viele andere Vorteile, beispielsweise: alle Teilnehmer reisen gemeinsam, man pflegt die Gemeinschaft; im Zug kann man lesen, schlafen, essen, schwatzen und kommt trotzdem ans Ziel; spontane Tourenvarianten und Überschreitungen sind ohne Probleme möglich, da man nicht zum Ausgangspunkt zurückkehren muss; bei der Rückfahrt von der Tour sitzt man selten im Stau.

Ich hoffe, mit diesen Gedanken einige unter Euch zum Umsteigen auf Bahn, Tram und Bus bewegen zu können und danke allen, welche ihre Touren mit dem öffentlichen Verkehr durchführen.

Christoph Lanz, Präsident Bergclub Bern

PS 1: Inspirationen für Skitouren mit dem öffentlichen Verkehr geben die Führer von Daniel Anker im Steiger Verlag: Band 1: Berner Oberland, Wallis ISBN 3-85423-082-6, Band 2: Graubünden, Ostschweiz ISBN 3-85423-083-4, Band 3: Zentralschweiz, Tessin ISBN 3-85423-084-2

PS 2: Die Broschüre "Alpentaxi" von Mountain Wilderness enthält viele Adressen von Transportunternehmen in den Alpen, welche Taxifahrten durchführen, wenn kein oder nur ein ungenügendes Angebot durch die öffentlichen Verkehrsmittel besteht. Bezug der Broschüre bei: Geschäftsstelle Mountain Wilderness Schweiz, Postfach 1622, 8040 Zürich, Fon 01 461 39 00, info@mountainwilderness.ch.

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