Blumenstein-Höfen-Hohlinden-Allmendingen, 15.04.2021

Sonnenschein und ein kalter Bisluft empfangen uns in Blumenstein. Warm eingepackt starten wir unsere Wanderung. Der Weg führt dem Fallbach nach zur alten Mühle und von da in die Ebene des Fridgrabens. Links steigt die Stockhornkette steil auf. Sie ist noch von viel Schnee bedeckt und ihre Gipfel sind von Wolken verhangen. Die Sonne vermag aber immer wieder durchzuscheinen, um uns ein bisschen zu wärmen. Nach einer leichten Steigung erreichen wir Höfen, welches wir durchqueren, um auf den Wanderweg bergauf zu gelangen. Die Aussicht wird immer schöner. Der Amsoldinger See mit seinem weissen Schloss und der Kirche ist zu sehen und etwas weiter hinten ein Streifen des Übeschisee. Allmählich taucht auch ein Stück vom Thuner See auf. Im Hintergrund macht sich Thun mit seinen vielen Häusern breit. Noch ein letzter kurzer Aufstieg, vorbei an der Burgruine, und wir sind auf dem höchsten Punkt der Wanderung, Hohlinden, angelangt. Hier finden wir windgeschützte Plätze für die Mittagsrast. Der Wirt bringt uns einen Kaffee, den wir zusammen mit dem von Doris selbstgebackenen Gugelhupf geniessen. Der Abstieg führt uns nun ins Glütschbachtal. Auf dem schönen Weg wandern wir dem Bach entlang, welchen wir bei den Tropfsteinhöhlen überqueren. Diese Tropfsteinhöhlen sind hohe, bizarr geformte Felsen, von denen einige unten offen sind. Auf dem letzten flachen Wegstück gelangen wir schliesslich nach Allmendigen zur Busstation. Einmal mehr durften wir mit dem Bergclub eine wunderschöne Wanderung erleben. Herzlichen Dank an Doris Boss für die umsichtige Vorbereitung und Führung und für den Gugelhupf.

Edith Steiner