Günsberg - Ruine Balm - Verenaschlucht - Solothurn, 29.05.21

Mit dem Postauto fahren wir bergan in Richtung Balmberg. Wir steigen aber bereits in Glutzenberg aus, wo wir im Garten des Restaurants einen Startkaffee erhalten. Von hier aus hat man einen schönen Ausblick in die weite Ebene des Aaretales. Bei klarer Sicht wäre die ganze Alpenkette im Hintergrund zu sehen. Die Wanderung beginnt gemütlich durch Wald und Wiese. Bei der Burgruine Balmfluh erzählt uns Oscar Interessantes zur Geschichte zu dieser Burgstelle. Die Anfänge der Höhlenburg gehen vermutlich auf die Mitte des 11. Jahrhunderts zurück. Weit über den hohen Felswänden liegt das Balmfluhchöpfli. Wir wandern nun weiter durch den sonnendurchschienen Jungbannwald bis zur Mittagsrast wo uns eine botanische Seltenheit überrascht. Es blühen da einige weisse Waldvögelein, die nun eifrig fotografiert werden. Auf dem weiteren Weg durch den Wald sind Akelei, Nieswurz und andere Pflanzen zu sehen. Bald erreichen wir den Wald am Fuss der Martinsflue. Der schöne breite Wanderweg führt bis zur Einsiedelei Sankt Verena. Auch hier hat uns Oscar einiges zu erzählen über die Geschichte dieses Ortes. Durch den romantischen Landschaftsgarten spazieren wir zur ehemaligen Kreuzritterherberge, dem heutigen Restaurant Kreuzen, und geniessen im grossen Garten ein feines Zvieri. Fast können wir uns nicht trennen von dem schönen Ort und den restlichen Weg entlang des Verenabaches müssen wir etwas schneller begehen, damit wir in St. Niklaus den Bus nach Solothurn erwischen. Es war eine sehr schöne und gemütliche Wanderung, eben so richtig etwas für Senioren. Ganz herzlichen Dank an Oscar, der die Wanderung sehr gut geplant und geleitet hat.

Edith Steiner