Holzbrückenweg Emmental 05.02.2025

Ein strahlend blauer Himmel empfängt uns im Emmental. Nach dem Kaffee in Eggiwil starten wir in Richtung Heidbühl zur Besichtigung der beiden obersten Brücken und wandern dann weiter durchs Tal der ruhig dahinfliessenden Emme. Nichts lässt erahnen, dass 1837 ein schweres Unwetter diesen Fluss zu einem reissenden Ungeheuer werden liess und grosse Zerstörung und Not ins Tal brachte. Jeremias Gotthelf beschreibt dieses Ereignis eindrücklich in seinem Werk „Die Wassernot im Emmental“. Wir aber geniessen unsere Wanderung und überqueren immer wieder eine imposante Holzbrücke, die alle mit grosser Zimmermannskunst gebaut wurden. Auch die weit verstreuten schönen Bauernhöfe sind sehenswert. Der Weg führt uns dann weiter nach Aeschau. Hier wird seit 1906 Grundwasser gewonnen, welches zu rund 70 Prozent vom Wasser der Emme gespiesen wird. Dieses Wasser fliesst anschliessend über eine 30 Kilometer lange Leitung nach Ittigen ins Reservoir Mannenberg von wo aus auch ein grosser Teil der Stadt Bern mit Trinkwasser versorgt wird. Die Wanderung beenden wir in Schüpbach im Restaurant Emmenbrücke mit dem obligaten Schlusstrunk. Jürg Anliker hat für uns einen wunderschönen und interessanten Tag organisiert und wie immer war alles perfekt geplant. Wir danken ihm ganz herzlich dafür.
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