Eine schöne Busfahrt von Zürich Wiedikon über Land, vorbei am ruhig daliegenden Türlersee bringt uns nach Hausen. Im Café der Bäckerei Pfyl geniessen wir ein vorzügliches Startcafé mit "Zutaten". Die Auswahl ist gross und das Personal sehr freundlich.
So gestärkt nehmen wir die Wanderung unter die Füsse und erreichten in gut 40 Minuten das Kloster Kappel. Gerade rechtzeitig, um der Glöcknerin beim Läuten der 11 Uhr Glocke zuzuschauen. Wir besichtigten die Kirche mit der Stephanskapelle, wo das Wappen der Familie Gessler von Bernegg Röby Lips zum Globi inspiriert haben soll, und danach den Kräutergarten, der säuberlich nach der Wirkungsweise der Kräuter angeordnet ist. Das Klosterrestaurant wartet auch mit einer Karte voller Köstlichkeiten auf. Wir aber ziehen weiter durch Feld und Wald Richtung Rifferswil. Die Sonne übernimmt immer mehr das Regiment und es ist bald warm. Unterwegs geniessen wir am Waldrand unser Picnic an der Sonne. Dann zwingt uns ein Sturmschaden im Wald zu einem Umweg. Wegen umgestürzten Bäumen ist da kein durchkommen. Vorbei an zerstörten Maisfeldern, entwurzelten Bäumen und teilweise abgedeckten Scheunendächern erreichen wir unser Wanderziel Knonau. Das Restaurant im Dorf hat leider am Nachmittag geschlossen und eine Gruppe entschliesst sich sofort via Zürich heimzureisen. Den andern ist das noch zu früh und fahren nach Zug und geniessen dort einen Aufenthalt mit Zuger Kirschtorte, Kaffee u.a.m.. am See, bevor sie über Luzern nach Bern heimreisen.
Danke allen Mitwandernden und den Fotografinnen für die Bilder. Bis zum nächsten Mal!