Schwarzwassergraben Totale Wildnis, 11.07.2019

Nicht nur die Schneeschmelze, auch die gefürchteten Gewitter im Gantrisch verändern markant den Abfluss und die Bodenlandschaft des Schwarzwassers.
Ein Naturregim dem sich unsere Wanderleiter Käthi Beyeler und Jürg Anliker mutig gestellt haben.
Nach eine Stunde Panoramaweg von Schwarzenburg über Wahlern (Kirche) mit herrlichem Blick ins voralpine Hügelland nördlich der Gantrischkette, steigen wir abwärts zum Steiglenausteg.
Von dort geht¬ís stets flach flussaufwärts. In diesem oberen Teil des mittleren Bereichs des 21 km langen Flusses ist das Schwarzwasser canyonartig. Die Talflanken sind bis 200 m hoch, begrünt und weisen vereinzelt Sandsteinfelsen auf. Der Talboden ist meist 100 bis 200 m breit , mit mehrfach nebeneinander gesetzten Wasserläufen und mit Geröllmaterial aufgefüllt.
Unsere Schritte (kein Weg) gehen ausschliesslich über Kies- und Geröllbänke, manchmal Sandfelder und immer wieder das sanft erwärmte Wasser.
Käthi und Jürg führen uns stets über trittbare Wasserquerungen. Mit Wanderstöcken halten wir die Balance.
Wohl einzigartig im Bergblub-Programm 2019: zirka 8 km Flusslauf mit anhaltend nassen Schuhen/Füssen nahezu 3 Std. lang! Inklusiv Bräteln.
Eine Wandertour der besondern Art.
Herzlichen Dank an die Führung und Gratulation den 10 abenteuerlustigen Bergclubler/Innen, die alle das Ziel Wirtschaft Lamm in Wislisau erreicht haben.

Jürg Spori