Zu den roten Quellen des Grimmiwasers, 24.6.2026

Trotz Wetterbericht mit grosser Hitze und strahlendem Sonnenschein starteten elf unerschrockene Frauen nach dem Startkaffee die Wanderung zu den roten Quellen auf der Grimmialp. Zu Beginn verlief der Wanderweg mehrheitlich im Schatten, zuerst sanft ansteigend, später wurde es steiler. Als wir der Sonne mehr ausgesetzt waren, wehte zum Glück meistens ein kühles Lüftchen. Dadurch waren die heissen Temperaturen zum Glück gut zu ertragen.
Auf der Alp Grimmi erfreute uns wunderschöner Blumenschmuck in zum Teil aussergewöhnlichen «Töpfen» wie z.B. einem alten Rucksack. Doch um die Mittagsrast bei den roten Quellen zu machen, verzichteten wir dort auf eine Einkehr.
Der kleine See bei den roten Quellen erreichten wir über einen hübschen schmalen Wanderweg, der durch ein Blumenparadies führte. Das gelöste Eisen des Wassers hinterliess auf Steinen und den Überresten der Wasserfassung rote Spuren, die sofort auch an den Füssen der Wagemutigen zu sehen waren, die die eisige Wassertemperatur testeten (meine Uhr gab 6 Grad an).
Gestärkt stiegen wir nach der Mittagspause noch die letzten Höhenmeter zu einer kleinen Hochebene hinauf. Dort wurden wir noch einmal von einer wunderschönen Blumenpracht überrascht. Danach ging es auf der östlichen Talseite wieder hinunter zum Ausgangspunkt der Wanderung, wo wir von der grossen Hitze des Tages empfangen wurden. So waren wir nicht undankbar, dass es vor der Postautoabfahrt noch für ein kühles Getränk im Restaurant Spillgerten reichte.