Emmental pur 11.10.2026

Ohne wärmenden Kaffee, weil der Löwen erst m 9.00 öffnet, startete unser Gruppe bei kühlem Wetter in Trub und erwanderte den bewaldeten Hügelzug entlang des Sältebach, manchmal steil aufwärts, dann wieder langgezogen, über Gratwege und auf bequemen Strässchen. Immer wieder öffnete sich der Blick über die vielen Hügel ringsherum mit zum Teil besonnten Wiesen und liess dahinter die Berge in den Wolken erahnen. Einen prächtigen Ausblick bot das Bänkli beim Staufenchnubel bevor wir den letzten Steilhang in Angriff nahmen und uns zur verdienten Mittagspause ein Plätzchen suchten. Das kühle Wetter liess uns nicht zu lange verweilen und wir stiegen zur Alp Schynen ab, wo wir uns unvermittelt mitten im Napf Marathon wiederfanden. Als Teilnehmer ohne Nummer erhielten wir wärmenden Tee, wurden über die Strecke aufgeklärt und dass die ersten Läufer bald auftauchen würden. Wir wurden dann nicht nur fleissig überholt, sondern auch von den Fans an der Strecke mit Treicheln, Discosound oder Anfeuerungsrufen motiviert. So wurde der lange Abstieg eine kurzweilige, interessante Wanderung durch Wälder, über Land, begleitet von den verschiedensten Läufertypen. Das Bänkli auf der Fouzhöhe lud mit seiner wunderbaren Aussicht zur letzten Pause vor dem steilen Abstieg nach Trubschachen ein. Mit Kaffee und verlockenden Guetzlivariationen beschlossen wir unsere Tour.